Saturday, November 23, 2013

[MESSAGE] Blog Updates

Liebe Blog-Leser, Liebe Blog-Leserinnen,

es tut mir sehr leid, dass ich meinen Blog derzeit nicht wirklich updaten kann, aber ich habe derzeit einfach zu viel um die Ohren, sodass ich kaum bis gar nicht mehr zum lesen komme. Folglich leidet automatisch dieser Blog darunter.

Es ist nicht so, dass ich keine Lust zum bloggen oder zum lesen habe. Ich komme einfach nur nicht mehr wirklich dazu. Bitte habt Geduld mit mir, ich werde den Blog auf alle Fälle beibehalten und weiterführen, sobald es was neues zu berichten gibt. :-)

Bitte bleibt mir treu und habt weiterhin viel Spaß beim lesen meines Blogs.

Tuesday, October 22, 2013

[Rezension] "Noch eine Pirouette, Tessa!" von Bettina Toepffer

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.Produktinformation
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Titel: Noch eine Pirouette, Tessa!
Autor: Bettina Toepffer
Gebundene Ausgabe: 146 Seiten
Verlag: Ensslin & Laiblin Verlag GmbH & Co. KG (2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 377092004X
ISBN-13: 9783770920044
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
(Quelle: Buch)


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.Kurzbeschreibung laut Buchrücken
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Die ganze Welt tanzt um sie herum, wenn sie sich auf dem Eis dreht ...
Tessa, die dreizehnjährige Eiskunstläuferin, will hoch hinaus. Das Publikum bezaubern und auf einem Siegertreppchen stehen – welch ein Traum!

Erfolg hat allerdings seine Tücken:
Eine Klubkameradin will Tessa eiskalt und aalglatt hereinlegen. Und Tessas beste Freundin spielt beleidigt.

Fällt Tessa bald das Glückslos zu? Vielleicht zieht sie nach München – Olympiastützpunkt, Leistungszentrum für Eiskunstlauf! Dort trainiert auch Stephan, den sie nicht vergessen kann.
(Quelle: Buchrücken)


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.Rezension
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Auch dieses Buch habe ich bereits in jungen Jahren gelesen und hatte es geliebt. Ich war neugierig, was ich nun mit 26 Jahren davon halten würde und habe es spontan einfach noch einmal gelesen. Ich konnte mich sowieso kaum noch an den Inhalt erinnern.
Es erinnert mich ein wenig an meine Jugend, in der ich Eiskunstlauf im Fernsehen verfolgt habe. Alles mir mögliche habe ich geschaut und aufgenommen, damit ich es mir immer wieder ansehen kann (die VHS-Aufnahmen aus 2000, 2001 und 2002 habe ich heute noch). Natürlich hatte ich damals auch meine Favoriten unter den Läufern [Evgeni Plushenko (RUS), Alexander Abt (RUS), Takeshi Honda (JPN), Marina Anissina & Gwendal Peizerat (FRA)]

Das Buch ist zwar für Mädchen ab 12 Jahren, aber ich als Eiskunstlauf-begeisterte (leider nie selbst aktiv :( ), finde es auch jetzt noch toll. :)

Man begleitet  Tessa Jannings innerhalb einer Eislaufsaison als Kunstläuferin und Eistänzerin, fiebert bei den verschiedenen Wettbewerben mit ihr mit und auch sonst werden dem Leser die verschiedenen Gefühle gut übermittelt. Freude, Neid, Sorgen und Streitereien stehen an der Tagesordnung.

„Noch eine Pirouette, Tessa!“ ist eine, meiner Meinung nach, sehr schöne Geschichte über eine dreizehnjährige Eisläuferin und diverse Höhen und Tiefen innerhalb und außerhalb des Eislaufclubs.

Ebenso verfügt dieses Buch am Ende über ein Fachwortverzeichnis, was ich sehr Lobenswert finde, denn nicht jeder Leser weiß mit den vielen Fachbegriffen etwas anzufangen.


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Thursday, September 19, 2013

[Rezension] "Ach, Schwester..." von Brigitte Blobel

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.Produktinformation
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Gebundene Ausgabe: 126 Seiten
Verlag: Egmont Schneiderbuch (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3505110132
ISBN-13: 978-3505110139
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
(Quelle: Amazon)


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.Kurzbeschreibung laut Buchrücken
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Protokoll einer Liebe
Liebes "großes" Schwesterchen,
dies ist ein Hilferuf!
Stell dir vor, ich habe mich unsterblich verliebt! Er heißt Benjamin, aber alle nennen ihn Benny. Ein süßer Name, nicht? Bitte, lach jetzt nicht. Ich weiß, du lachst immer, wenn ich sowas sage, aber dieses Mal ist es ernst. Und wie. Und ich bin vollkommen durcheinander ...
(Quelle: Buchrücken)


╔═.★.════╗
.Rezension
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Das Buch besteht aus Briefen zwischen der 15-jährigen Daphne und ihrer 22-jährigen Schwester Micha. Micha studiert Medizin und lebt außerhalb des Elternhauses, währen Daphne noch zuhause bei ihren Eltern wohnt. Daphne verliebt sich in den 18-jährigen Benny, ihre erste große Liebe, mit dem sie ihre Ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht sammelt. In dieser, zum Teil holprigen, Zeit unterstützt ihre Schwester Micha sie in einem Briefwechsel, in dem Micha ihr zur Seite steht und immer ein offenes Ohr für sie hat.

Es ist ein gutes Buch zum Thema Aufklärung, wobei die Aufklärung hier nicht etwa durch ihre Eltern erfolgt, sondern durch ihre ältere Schwester Micha.

Ich habe dieses Buch bereits vor einigen Jahren gelesen, konnte mich jedoch kaum noch an den Inhalt erinnern. Doch spontan hatte ich Lust auf dieses Buch, daher habe ich es noch einmal zur Hand genommen und in wenigen Tagen durchgelesen.

Die Empfohlene Altersangabe liegt bei 13-16 Jahren. Ich persönlich würde dieses Buch jedoch schon Mädchen ab 11 Jahren empfehlen, wenn nicht sogar schon ab 10 Jahren. Unsere Zeiten haben sich schließlich geändert und alles passiert zum Großteil schon früher (nicht, dass ich das gut heißen würde, ...)
In diesem Buch begleitet man Daphne bei ihrer ersten Liebesbeziehung und erinnert sich mehr als nur einmal an seine eigene Jugend. Eine wirklich süße Story.

Etwas enttäuschend fand ich, dass kaum auf die einzelnen Verhütungsmethoden eingegangen wurde. Diese hätten nun wirklich etwas detaillierter aufgegriffen werden können (wenn schon, denn schon!). Doch noch viel enttäuschter war ich von der Tatsache, dass das Präservativ (vielleicht besser Bekannt unter "Kondom", "Gummi" oder "Pariser") nur ein einziges Mal genannt wurde und das auch eher beiläufig. Denn ich finde auch das sollte auf alle Fälle dazu gehören, vor allem in jungen Jahren (ich sage nur HIV oder diverse andere Krankheiten...)! Aber nun gut. Nichts desto trotz bekommt das Buch von mir 3 Sterne! :) 


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Friday, August 23, 2013

[Rezension] "Blogging Queen" von Jutta Profijt

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.Produktinformation
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Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342321306X
ISBN-13: 978-3423213066
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,6 cm
(Quelle: Amazon)


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.Kurzbeschreibung laut Buchrücken
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Alles, was in ist ...
Nachdem Stewardess Lulu von einer Ohrenentzündung heimgesucht und für fluguntauglich erklärt wird, steckt sie ihre Zeit in einen Mode-Blog, der einschlägt wie eine Bombe. Bald schon ist sie eine der führenden Trendsetterinnen. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht plötzlich die Polizei vor der Tür stehen würde...
(Quelle: Buchrücken)


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.Über den/die  Autor/in
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Jutta Profijt wurde1967 in Ratingen geboren. Mit ihren Romanen über den prolligen Geist Pascha und den schüchternen Rechtsmediziner Dr. Gänsewein eroberte sie eine riesige Fangemeinde und wurde mit 'Kühlfach 4' (dtv 21129) für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 nominiert. Die freie Autorin lebt in der niederrheinischen Provinz.
(Quelle: Amazon)


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.Pressestimmen
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»Witzig hat Profijt das aufgeschrieben, ein Glamourmodemärchen.«
Neue Presse 20.08.2011

»Alles, was in ist, macht Spaß.«
Nordlicht - Anzeiger für Harlingerland 14.07.2011

»Jutta Profijts Romane muss man - oder hier vielmehr frau - einfach lieben, denn sie sind ein wahres Ausbund an Witz, Gefühl und Esprit und damit ein Highlight für jeden. [...] Die Romane der deutschen Erfolgsautorin sind allesamt und durch die Bank weg einfach genial und äußerst kurzweilig. Eben witzig-spritzige Unterhaltung in ihrer schönsten Form!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 18.07.2011

»Jutta Profijt hat schon mehrfach bewiesen, dass sie Humor und Spannung virtuos zu kombinieren vermag. Auch ihr neuester Roman zündet!«
Gong & Bild und Funk 23.07.-29.07.2011

»Buch der Woche«
super tv 14.07.2011

»Humorvoller Glitzerkrimi.«
super tv 14.07.2011

»Ein Schmöker mit Stil.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine 22.07.2011

»Mit ›Blogging Queen‹ ist der Autorin Jutta Profijt ein witziger Frauenroman gelungen.«
Claudia Kook, Westdeutsche Zeitung 02.08.2011

»...witzig & spannend«
Superillu 11.08.2011

»›Blogging Queen‹ ist die ideale Sonntagnachmittags-Lektüre.«
tv familia 10.-23.09.2011

»Charmant!«
Für Sie 25.10.2011

(Quelle: Amazon)


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.Rezension
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"Blogging Queen" ist eine humorvolle, jedoch auch zum mitdenken und miträtseln anregende Geschichte um eine Stewardess Namens "Maria Luisa Rigoberta Martin" - genannt Lulu.

Zu Testzweckend und um ihrer Freundin Sabine einen Gefallen zu tun, erstellt Lulu einen Mode-Blog. Millie's Magazine. Bald schon spricht jeder von Millie und jeder fragt sich, wer sie wirklich ist.

Mit Lulu/Millie taucht man in eine Welt der Mode, -Designer, Models, Fotografen, Schauspielern und weiteren wichtigen Personen. Auch einige bekannte Namen fallen in diesem Buch.

"Millie's Magazine" wird im Buch mit detaillierten Beschreibungen dargestellt, so dass man das Gefühl bekommt, diesen Blog wirklich zu lesen.

Besonders gut gefällt mir, dass Lulu (aus deren Sicht die ganze Geschichte erzählt wird) immer irgendwelche Lustigen, manchmal auch sarkastischen Spitznamen für ihre Mitmenschen findet. Auch die Geschichte selbst enthält einige witzige Bemerkungen. Hier ein Beispiel: "Sie sah mich an, als hätte ich ihr vorgeschlagen, in meinem Klo nach Lachs zu angeln." (Seite 27)

Lulu's vorübergehender Nachbar Jake ging mir ja anfangs ein wenig auf die Nerven. Jedoch gegen Ende hatte sich diese Abneigung gegen ihn gelegt.
Ein weiteres Dorn im Auge war mir 'Susan Walker' - für mich war sie schlichtweg eine Schlange!
Bei 'Thomas' hatte ich zuerst Hoffnungen auf einen guten Mann, wurde gegen Ende leider aber doch enttäuscht von ihm. :-(

Trotz allem ist "Blogging Queen" ein amüsantes und interessantes Lesevergnügen für zwischendurch.


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Sunday, August 18, 2013

[Rezension] "Hundewinter" von K. A. Nuzum

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.Produktinformation
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Titel: Hundewinter
Autor: K. A. Nuzum
208 Seiten, Maße: 13 x 19,1 cm, Flex. Einband
ISBN-10: 386365496X
ISBN-13: 9783863654962
Leseprobe: http://www.weltbild.de/3/17485124-1/buch/hundewinter.html#leseprobe
(Quelle: Weltbild)


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.Über den/die  Autor/in
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K. A. Nuzum war zunächst Tänzerin, bevor sie am Vermont College das Schreiben für Kinder und Jugendliche studierte. Sie lebt auf einer kleinen Farm in Colorado und ist Anführerin ihres Rudels bestehend aus fünf Hunden, ihrem Mann und zwei Söhnen.
(Quelle: Weltbild)


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.Kurzbeschreibung laut Verlag
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Eine zeitlose und herzerwärmende Weihnachtsgeschichte

Eine wunderschöne Vater-Tochter-Geschichte, eine Tierfreundschaft und ein fesselndes Abenteuer.

Gemeinsam mit ihrem Vater lebt die 11-jährige Dessa in einer abgelegenen Blockhütte mitten in der Wildnis. Seit sie hilflos mitansehen musste, wie ihre Mutter in einem Schneesturm zu Tode kam, ist Dessa so traumatisiert, dass sie unfähig ist, die Hütte zu verlassen. Eines Tages, kurz vor dem ersten Weihnachtsfest ohne die geliebte Mutter, kratzt es an der Tür und ein fremder Hund, misstrauisch und scheu, liegt auf der Veranda im Schnee. Dem ebenfalls verstörten, verletzten Hund gelingt es schließlich, Dessa ganz allmählich aus ihrer Einsamkeit zu befreien und wieder zurück ins Leben zu holen.

"Hundewinter" erzählt von einer wunderschönen Vater-Tochter-Geschichte, einer Tierfreundschaft und einem fesselnden Abenteuer. Zeitlos und herzerwärmend - schon jetzt ein Klassiker! 
(Quelle: Weltbild)


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.Rezension
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Dessa Dean, ein Mädchen, das seine Mutter in einem Schneesturm verlor, erzählt eine herzerwärmende Geschichte und beschert uns ein Lesevergnügen der besonderen Art. Mit detailierten Vorgangsbeschreibungen gelingt uns eine sehr genaue Vorstellung der einzelnen Szenen. Von ihrer "sturen Ader" getrieben, springt Dessa öfter über ihren eigenen Schatten; meistert Dinge, die sie sonst nicht tat. Außerdem zeigt sie uns, dass einen auch die kleinsten Dinge im Leben erfreuen können (und sollten) und man erfährt, wie Dessa mit der Trauer um ihre Mutter umgeht.

Bei vielen der beschriebenen Hundeszenen fühlte ich mich auch an meinen Pflegehund erinnert, was mir oftmals ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Ich konnte mir alles einfach super gut vorstellen. :)

"Hundewinter" ist eine sehr gelungene, zum mitfühlen gestaltete Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt.

K. A. Nuzum hat einen sehr tollen und flüssigen Schreibstil, der einem beim Lesen sein eigenes Kopfkino beschert.

╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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5 Sterne hat auch dieses Buch verdient!


Wednesday, August 14, 2013

[Autoren-Interview] Jenny Brunder

Auch die liebe Jenny Brunder [Die Keldoraz-Saga - die Abtrünnigen] hat meinem Blog (und somit auch euch) ein Interview gegeben. Viel Spaß beim Lesen ;o)



Dobbie fragt: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann war das (Jahr)?

Jenny antwortet:  Ich mochte Geschichten schon immer und habe auch in der Schule gerne Aufsätze geschrieben. Ich habe gern viel gelesen und mir oft überlegt, wie ich an Stelle des Autors die Geschichte zu Ende geschrieben hätte. Da war es nur natürlich für mich, das selbst einmal auszuprobieren.  1996 habe ich mit 13 das erste Mal eine größere Geschichte geschrieben. Damals noch mit dem Zwei-Finger-Suchsystem auf meiner ersten Schreibmaschine.

 

Dobbie fragt: Was hat dich beim Schreiben von "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" inspiriert?

Jenny antwortet: Die Idee für „Die Abtrünnigen“ hatte ich vor ca 10 Jahren. Damals hatte mich ein Freund gebeten eine kurze Geschichte zu einem kleinen Browsergame zu schreiben. Daraus wurde am Ende zwar nichts, aber die Grundidee der Abtrünnigen ist geblieben und ich dachte mir, es wäre eine Verschwendung, wenn ich sie nicht nutzen würde. Die Szene am Anfang entstand aus einem Traum, den ich hatte, bei der ich einer Frau dabei zusah, wie sie vor ein paar Verfolgern floh.

 

Dobbie fragt: Hast du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf?

Jenny antwortet: Ein Teil der Geschichte kam zuerst. Ich wollte über ein Mädchen schreiben, dass von jemanden aus ihrem langweiligen Dorfleben „gerettet“ wird, um in eine Dämonin verwandelt zu werden. Danach kamen die Charaktere, dann der Rest der Geschichte.

 

Dobbie fragt: Valdrac, Nazami und weitere Kreaturen tummeln sich in der Geschichte um Sharai. Woher hast du dir die ganzen Ideen für die neuen Namen und Eigenschaften geholt? Gibt es eventuell weitere Bücher über diese Kreaturen, von denen ich (und eventuell meine Leser) einfach nur noch nichts wissen?

Jenny antwortet: Nein, es gibt keine weiteren Bücher über diese Rassen. Für die Namen habe ich eine lange Zeit gebraucht, das ist bei allen Namen irgendwie immer so. Es dauert, bis ich etwas finde, mit dem ich zufrieden bin. Außer es handelt sich um Nebenpersonen, da ist das nicht ganz so wichtig für mich. Einige meiner Rassen haben ja Ähnlichkeiten mit den bekannten Fantasy Rassen, was ihre Fähigkeiten oder ihr Aussehen angeht. Da der Leser jedoch meist schon ein Bild davon hat, wie zb Elfen oder Orks sein sollen, wollte ich doch lieber meine eigenen Rassen entwickeln. Die Nazami kamen da zuerst, ich wollte unbedingt eine Rasse bei der, nicht wie sonst üblich, die Männer das Sagen haben. Als eine der ältesten Rassen haben sie natürlich eine richtig lange und komplizierte Geschichte und es hat richtig Spaß gemacht, mir diese auszudenken. Ideen kamen von überall her, von Büchern, die ich selbst mal gelesen habe, oder auch von der realen Welt.

 

Dobbie fragt: Hast du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben?

Jenny antwortet: Eigentlich nicht. Ich suche nur die passende Musik aus und versuche dafür zu sorgen, dass ich nicht abgelenkt werde.

 

Dobbie fragt: Wie suchst du dir die Namen deiner Charaktere aus? Bekommen diese "einfach so" ihre Namen, oder steckt da eine bestimmte Bedeutung oder ein bestimmter Grund dahinter?

Jenny antwortet: Namen auszusuchen ist für mich immer recht schwer. Da ich aber schon lange Zeit im Internet unterwegs bin und viele Leute dort „getroffen“ habe, habe ich mir irgendwann einmal eine Liste angelegt, mit Namen, die mir gefallen haben. Manchmal nutze ich die, oder ändere sie ab. Für Sharai habe ich zb eine Ewigkeit gebraucht, bis ich einen Namen hatte. Am Ende kam der Vorschlag dann von einem Freund. Manchmal, wenn ein Charakter einer echten Person nachempfunden ist, bekommt der Charakter den Nickname dieser Person als Namen, sofern es passt.

 
 
Dobbie fragt: Wie kamst du auf den Titel deines Buchs?

Jenny antwortet: Vor einigen Jahren war ich einige Zeit in einem Forum unterwegs, dass sich „Die Abtrünnigen“ nannte, indem eigentlich über alles diskutiert wurde und jeder so willkommen war, wie er oder sie eben war. Die Idee gefiel mir und hat sich in meinem Kopf festgesetzt, als ich mit der Geschichte anfing.

 

Dobbie fragt: Wie lange hattest du an "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" geschrieben?

Jenny antwortet: Die erste Fassung, die ich vor 10 Jahren geschrieben habe, hat etwa zwei Wochen gedauert, in denen ich fast nichts andres tat, außer Schreiben. Damals habe ich es an Verlage geschickt, jedoch ohne Erfolg. Dann habe ich die Geschichte erst einmal weg gelegt und erst viele Jahre später wieder herausgeholt, um sie zu überarbeiten. Dabei habe ich eine Menge hinzugefügt, was etwa vier Wochen gedauert hat, bis ich damit zufrieden war.

 

Dobbie fragt: Hattest du beim Buchcover ein Mitspracherecht, also durftest du deine eigenen Ideen mit einbringen? Oder wurde dir das Cover vorgeschlagen?

Jenny antwortet: Ich habe das Buchcover selbst erstellt. Ich habe lange darüber nachgedacht, was denn eigentlich aufs Cover soll, bis ich etwas fand, das mir gut genug erschien.

 

Dobbie fragt: Hattest du für die Veröffentlichung nach einem Verlag gesucht, oder von Anfang an beschlossen, die Sache alleine in die Hand zu nehmen?

Jenny antwortet: Für die ursprüngliche Version hatte ich einen Verlag gesucht, aber als ich das Buch nach so langer Zeit wieder in die Hand nahm, um daran zu arbeiten, war mir eigentlich schnell klar, dass ich mich gerne an diesem neuen Trend dem Selfpublishing versuchen wollte.

 

Dobbie fragt: Was war es für ein Gefühl, die erste fertige eBook Auflage zu sehen? Und was denkst du, wie du fühlen wirst, wenn du die ersten gedruckten Exemplare bekommst?
 
Jenny antwortet: Als ich das Buch zum ersten Mal bei Amazon zum Verkauf gesehen hatte, hatte ich eine ganze Menge unterschiedlicher Gefühle. Erst einmal Stolz natürlich, aber auch Angst, wie es denn ankommen würde. Ich glaube, das ist ganz normal. Auch erschien es mir irgendwie unwirklich. Ich glaube, wenn ich das gedruckte Buch in Händen halten werde, wird das noch mal etwas ganz anderes sein. Das war schließlich ein Traum von mir, seit ich klein war. Irgendwann einmal mein eigenes Buch in den Händen zu halten. Natürlich ahnte damals noch niemand, dass es ebooks geben würde.

 

Dobbie fragt: Wie stehst du dem Thema Buchverfilmung gegenüber und wie würdest du es finden, wenn man "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" verfilmen würde?

Jenny antwortet: Ich muss ehrlich sagen, ich stehe dem Thema etwas skeptisch gegenüber. Ich finde, dass viele solcher Verfilmungen dem Buch nicht gerecht werden. Oft wird auch viel geändert, zb in den Harry Potter Filmen und das hat mich doch sehr gestört. Daher weiß ich nicht, wie ich es finden würde, wenn mein Buch verfilmt werden würde. Das käme auf das Drehbuch an, denke ich. Persönlich würde es mir besser gefallen, wenn aus meinen Büchern eine TV Serie werden würde, statt Filme, aber wer weiß. Man kann ja träumen J



Dobbie fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?

Jenny antwortet: Meine Mutter. Sie ist selbst eine richtige Leseratte (das hab ich wohl von ihr) und hält nie mit ihrer Meinung hinterm Berg, was ich sehr an ihr schätze. Ich will nicht, dass sie mir etwas vormacht, um meine Gefühle nicht zu verletzen. Ich brauche die Ehrlichkeit, um zu wissen, was für meine Geschichten gut ist und was eben nicht. Natürlich höre ich auch nicht immer auf sie, bin aber immer froh ihre Meinung zu hören und mit ihr zu diskutieren.

 

Dobbie fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei dir hinterlassen und ist aus deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?

Jenny antwortet: Das erste Fantasy Buch, das ich je gelesen habe und das dafür verantwortlich ist, dass ich überhaupt eine Leseratte wurde. „Dreizehn“ von Wolfgang und Heike Hohlbein. Das habe ich wirklich oft gelesen. Natürlich auch Harry Potter, eine wirklich fantastische Serie. Auch der Herr der Ringe darf nicht vergessen werden, hier hat mich vor allem die Tiefe der Welt beeindruckt. Die ganzen verschiedenen Rassen und Völker, verschiedene Sprachen, die ganzen Hintergründe. So etwas in der Art wollte ich auch schon immer selbst entwerfen. Seit einiger Zeit nehmen auch die Bücher der Blackdagger Brotherhood immer mehr Platz ein und seit neustem bin ich ein großer Fan der „Gilde der Jäger“

 

Dobbie fragt: Wenn du jetzt kein Autor wärst, würde dir da etwas in deinem Leben fehlen?

Jenny antwortet: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, nicht zu schreiben und wenn es nur für mich selbst wäre. Das Schreiben hat mir oft geholfen, wenn es mir nicht so gut ging. Auch wenn ich genervt bin, hilft es mir, mich einfach an den Schreibtisch zu setzen und an meiner Geschichte weiterzuschreiben.

 

Dobbie fragt: Was machst du, um einem KreaTIEF vorzubeugen bzw. um aus einem herauszukommen?

Jenny antwortet: Bei einem solchen Tief hilft es mir immer, mich mit meinen Testlesern zu unterhalten, über Pläne zu sprechen. Manchmal hilft es auch Abstand zu gewinnen. Wenn ich zb nicht in der Stimmung bin für meine Fantasy Saga, oder dort nicht weiterkomme, schreibe ich oft für eine Weile an etwas anderem.

 

Dobbie fragt: Hättest du früher damit gerechnet, dass dein Buch bei den Lesern bislang so gut ankommen würde?

Jenny antwortet:  Nein, ich hatte zwar Testleser, denen es gefallen hat, aber ich wusste natürlich nie mit Sicherheit, ob sie das vielleicht nur sagen, weil sie mich mögen. Daher ist jede positive Reaktion von einem „Fremden“ immer besonders schön und irgendwie aufregend.

 

Dobbie fragt: Gibt es Dinge, die dich am Buchgeschäft stören? Wenn ja, welche sind das?

Jenny antwortet: Mich stört das Verhalten der meisten Verlage gegenüber den Selfpublishern. Statt zu sehen, was sie vielleicht bessern machen könnten, verhalten sie sich so, als wäre das Selbstveröffentlichen eine große Schande, die es auszumerzen gilt. Das finde ich schade.

 

Dobbie fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Frankfurt oder Leipzig)? Falls ja, warst du privat dort oder nicht? Und wie hatte es dir dort gefallen?

Jenny antwortet: Nein, leider bin ich noch nie dazu gekommen. Ich würde aber gerne einmal dorthin.

 

Dobbie fragt: Da ich selbst sehr aktiv auf twitter und facebook bin, interessiert mich eines ganz besonders: Dank der Social Networks ist der Kontakt zwischen Autor/in und deren Leser/Fans viel intensiver geworden. Fluch oder Segen?

Jenny antwortet: Twitter ist jetzt nicht so mein, muss ich ehrlich sagen. Das ist neu für mich und irgendwie komm ich mir dort ein wenig fehl am Platz vor. Facebook auf der anderen Seite benutze ich schon jahrelang. Ich finde es toll, dass es einfach ist Kontakt zwischen Leser und Autor herzustellen. Ich fand das früher immer schade, dass man so gut wie nie etwas von den Autoren hörte, zb darüber wie sie arbeiten, an was sie gerade arbeiten usw. Wenn sich meine Leser für so etwas interessieren, bin ich gerne bereit darüber zu sprechen/schreiben. Auch finde ich es gut, dass es einfacher geworden ist, Feedback zu erhalten. Nicht nur durch eine vielleicht anonyme Rezension, sondern auch durch Kommentare auf Facebook oder der Website, denen man dann auch antworten kann.

 

Dobbie fragt: Hast du neue Buchprojekte am Start? Wenn ja, kannst oder willst du deinen Lesern schon etwas verraten?

Jenny antwortet: Während ich im Moment fleißig dabei bin, das 2. Buch der Saga zu überarbeiten, ist das 3. Buch in der Schreibphase. Außerdem arbeite ich an einer Sci-Fi Geschichte, die ich schon immer schreiben wollte, nur nie den Mut dazu hatte. Wie „Die Keldoraz Saga“ wird es sich auch dabei um eine Buchreihe handeln, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, nur ein Buch zu schreiben und dann nie wieder mit den Charakteren zu tun zu haben.

 

Dobbie fragt: Wenn du privat auch Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber eBooks? Und welche Genre liest du am liebsten und welche magst du überhaupt nicht?

Jenny antwortet: Das ist unterschiedlich. In letzter Zeit habe ich vor allem ebooks gelesen, seit ich mein Tablet habe. Vor allem, weil es so einfach ist. Ich kaufe es und ein paar Sekunden später ist es da. Wenn ich es als richtiges Buch bestelle, muss ich ja erst einmal warten. Ich gehe allerdings auch gerne in einen Buchladen, schaue mich dort lange um und kaufe mir dann ein Buch. Am liebsten lese ich Sci-Fi und Fantasy, aber es kommt auch mal der eine oder andre Thriller oder Krimi dazu. Liebesromane würde ich sagen, sind so ziemlich das einzige, was ich wahrscheinlich nie lesen würde.

 

Dobbie fragt: Gibt es eine bestimmte Romanfigur (allgemein), mit der du dich am meisten identifizieren kannst?

Jenny antwortet: Puh, da fällt mir jetzt auf Anhieb niemand ein.

 

Dobbie fragt: Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht schreibst und dann wieder welche, an denen du überhaupt nicht vom Schreibtisch wegkommst?

Jenny antwortet: Es gibt leider Tage, an denen ich nicht schreibe, weil ich einfach nicht dazu komme. Vor allem seit ich das Buch veröffentlicht habe, gibt es irgendwie immer was zu tun. Tage an denen ich nicht aufhören kann zu schreiben, gibt es viele. Vor allem, wenn ich an einer bestimmten Stelle in der Geschichte bin, auf die ich mich lange gefreut habe und sie jetzt endlich auch schreiben darf. Dann kommt es schon mal vor, dass mein Freund mich genervt fragt, ob es denn heute überhaupt noch was zu essen gibt ;D

 

Dobbie fragt: Beschreibe uns doch mal deinen Alltag! Was tust du, wenn du nicht schreibst?

Jenny antwortet: Wenn ich nicht schreibe, kümmere ich mich doch noch meistens irgendwie um die Bücher. Arbeite an meiner Website, oder verbringe Zeit mit dem Ausarbeiten von Charakteren und ähnlichem. Ansonsten kümmere ich mich um den Haushalt. In meiner Freizeit lese ich sehr viel, schaue aber auch gerne Serien oder Filme an. Viel zu viel Zeit verbringe ich auch mit PC-Spielen. Da ich immer an neuen Geschichten interessiert bin und es mir egal ist, auf welchem Medium, kann ich mich da manchmal stundenlang drin vertiefen.

 

Dobbie fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch, den du dir noch erfüllen möchtest?

Jenny antwortet: So viele Leser wie möglich mit meinen Geschichten zu unterhalten.

 

Dobbie fragt: Was wünschst du dir für deine Zukunft?

Jenny antwortet: Ich wünsche mir, dass ich weiterhin so viel Zeit mit Schreiben verbringen kann. Dass ich mich weiter entwickle und besser werde. Und dass ich in der Lage sein werde, meine Bücher zu veröffentlichen.

 

Dobbie fragt: Gibt es noch etwas, das du deinen Lesern mitteilen möchtest?

Jenny antwortet: Ich bin immer an Leserfeedback interessiert, egal ob positiv oder negativ, solange es ehrlich gemeint ist. Auch für Wünsche und Vorschläge bin ich immer offen. Zu erreichen bin ich dafür auf meiner Website oder auch auf meiner Facebookpage https://www.facebook.com/Keldoraz Mein Ziel ist es die Leser zu unterhalten und das geht natürlich nur, wenn ich weiß, was sie mögen bzw nicht mögen.



Hier noch ein paar interessante Links:




Liebe Jenny,
vielen Dank, dass du uns dieses ausführliche Interview gegeben hast ♪

Tuesday, August 13, 2013

[eBook Rezension] "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" von Jenny Brunder

(Bildquelle: ebooksalon.blogspot.com)
Zuerst einmal möchte ich mich bei Jenny Brunder nochmals für ihre liebe Rezensionsanfrage bedanken! (^-^) ♥


╔═.★.═══════════╗
.Produktinformation
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Titel: Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen
Autor: Jenny Brunder
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 449 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 252 Seiten
Verlag: Jenny Brunder; Auflage: 2 (29. Juli 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00DJUI6HC
(Quelle: Amazon)


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.Kurzbeschreibung laut Amazon
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Schon immer war Sharai regelrecht besessen, alles über die Valdrac zu erfahren. Diese dämonische Rasse, von den meisten Menschen gefürchtet, übt eine unbeschreibliche Faszination auf das junge Mädchen aus. Nichts wünscht sie sich mehr, als dem langweiligen Dorfleben zu entkommen und die Wunder der Welt zu erforschen. Als sie dem gutaussehenden Tyrok begegnet, der sie in eine Valdrac verwandelt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Von ihrer Familie verstoßen und von den Dorfbewohnern gejagt, muss Sharai fliehen um zu überleben. Doch Tyrok, wartet schon darauf, sie in sein Land mitzunehmen und in die bedrohliche Welt der Valdrac einzuführen. In dieser warten Gefahren auf sie, die sie sich nicht einmal in den wildesten Träumen vorstellen konnte. Schnell muss Sharai erkennen, wie naiv ihre romantischen Vorstellungen gewesen waren, Verrat und Tod lauern an jeder Ecke. Auch Tyroks Unbarmherzigkeit erschreckt sie. Muss sie sich anpassen, um zu überleben, oder wird es ihr gelingen ihr wahres Ich zu bewahren?
(Quelle: Amazon)


╔═.★.════╗
.Rezension
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Das ganze Buch wird aus der Sicht von Sharai, eine der Protagonisten, erzählt. Es ist in der Ich-Form geschrieben, was ich ehrlich gesagt ganz toll finde. Denn so kann man sich besser in die Rolle von Sharai hineinversetzen. Sicher mag die Ich-Form nicht jedermanns Sache sein, ich persönlich empfinde es aber als in Ordnung und hierbei doch irgendwie passend.

Man findet schnell in die Story hinein und wird direkt gefesselt. Man mag das eBook (bzw. den Reader oder in meinem Fall eine App auf dem iPhone) nur ungern aus der Hand legen. Viel zu sehr möchte man mehr über Sharais Schicksal erfahren, möchte mehr über die Valdracs wissen. Die Story ist verständlich geschrieben und flüssig zu lesen. Für mich war es durch und durch spannend, was dem ganzen noch einen Pluspunkt verschafft. Das eBook wäre seine 2,99€ Kaufpreis absolut wert gewesen! Ich werde es sicher nicht das letzte Mal gelesen haben!

Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich bei dem Blick auf das doch eher bescheiden gestaltete Cover, eine solch tolle und fesselnde Story kaum erwartet hätte. Für die Story möchte ich ein dickes Lob an die Autorin aussprechen. Das Cover dagegen hat eindeutig noch Potential nach oben...


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Tuesday, August 06, 2013

[Rezension] "Black Dagger 1: Nachtjagd" von J. R. Ward

╔═.★.═══════════╗
.Produktinformation
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Titel: Nachtjagd
Reihe: Black Dagger
Autor: J.R.Ward
Taschenbuch: 268 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (Mai 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453532716
ISBN-13: 978-3453532717
Originaltitel: Dark Lover (Teil 1)
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,2 cm 

(Quelle: Amazon)




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.Kurzbeschreibung laut Amazon
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Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….
(Quelle: Amazon)


╔═.★.════╗
.Rezension
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Nachdem ich nun einige gewöhnliche Romane gelesen hatte, beschloss ich, nun einen meiner Vampir-Romane ans Tageslicht zu holen. So fiel meine Wahl auf Band 1 der Black Dagger-Reihe. Schon von vielen hatte ich gehört und gelesen, dass es gut sein soll, also wollte ich nun nicht mehr länger warten.

Trotz, dass ich mir das (oder den?) "Glossar der Begriffe und Eigennamen" zuvor gründlich durchgelesen hatte, musste ich während des Lesens noch einige Male nachschlagen, da ich die Bedeutungen vergessen hatte.
"Was ich aller Welt war nun DIES und was in drei Teufels Namen war nun DAS?", ging mir da einige Male durch den Kopf. Zum Glück gibt es das Glossar, damit steht man dann doch nicht so im Dunkeln.  Ich denke auch, dass ich bei den kommenden Teilen nicht mehr so oft gucken muss. Irgendwann merkt man sich diese "Vokabeln" ja mal. *lach*

Mit den Namen und wer nun welches Spezies angehörte, hatte ich ebenfalls ein wenig Probleme, was Anfangs noch für Verwirrungen sorgte. Das aber kann man keineswegs aufs Buch oder die Story abwälzen. Ich konnte es mir einfach nicht gut merken...

Zu Kapitel 14:
Die Situation zwischen Beth, Wrath und Butch war zwar interessant zu lesen, jedoch fand ich die Reaktion von Butch auf Wrath etwas übertrieben. Er wird doch sicher gemerkt haben, dass Beth und Wrath sich bereits kannten..?

Zu Kapitel 22:
Manche Konversationen zwischen José und Butch, haben mich wirklich zum schmunzeln gebracht, wie z.B. eine aus Kapitel 22
"(...) Wenn was Aufregendes passiert, komm ich vorbei und hole dich."
"Ich liebe dich, Schatzi."
"Dann kauf mir ein Nerz und ein hübsches paar Ohrringe zum Hochzeitstag."
"Sollst du haben."
(Zitat von Seite 240/241)

Ich muss zugeben, dass ich Anfangs Mühe hatte, in die Story reinzufinden, was ich nicht ganz so toll fand. Allerdings wertet das keineswegs die Qualitäten des Buchs ab.
Die Story ist gut und interessant beschrieben und treibt einen zum Weiterlesen an. Man möchte einfach wissen, wie es weiter geht. Vor allem mich hatte es brennend interessiert, wie es zwischen Wrath und Beth weiter geht und was es mit Beths Vater auf sich hatte.

Mein Fazit:
Sehr gelungener Auftakt zur Serie. Ich werde auf jeden Fall auch die Folgebände lesen.

╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Friday, July 19, 2013

Ich wurde gefragt: "Warum bloggst du Bücher?"

Vor nicht all zu langer Zeit, fragte mich ein lieber Autor auf Facebook: "Warum bloggst du Bücher?"
Die Antwort dazu fiel mir nicht sonderlich schwer, sodass ich ihm folgende zwei Antworten dazu gab:

Oh, das hat eigentlich mehrere Ursachen:
1. Hatte ich, bevor ich damit anfing, bereits 2 Freundinnen/Bekanntschaften, die selbst Buchblogger waren und ich hatte immer gerne auf den Blogs gestöbert. Beim Lesen von anderen Blogs wird man schnell auf neue (oder alte, unbekannte) Bücher aufmerksam, was durchaus Interessant ist. Außerdem finde ich es toll, wenn man direkt die Meinung anderer dazu erfahren kann.
2. Ist es für mich selbst eine gute... sagen wir mal "Statistik", um zu sehen, was und wie viel ich in den Jahren gelesen habe. Mal mehr, mal weniger. Vor allem sehr unterschiedliche Bücher, wie ich finde *zum Bücherregal schiel*
Und es ist auch für mich selbst immer ganz Interessant, irgendwann mal nachzulesen, was ich zu einem Buch oder eBook gedacht habe.

Nun mag ich von euch wissen:
Was hat euch dazu veranlasst, einen Buchblog zu starten? Schreibt mir eure Geschichte im Kommentarfeld :-)

Friday, July 12, 2013

[Autoren-Interview] Justin C. Skylark

Der liebe Autor Justin C. Skylark, hat sich bereiterklärt, meinem Blog ein Interview zu geben. Viel Spaß beim lesen :-)

[ © Sandra von Licht-und Schattenspiel ]
Dieses Bild wurde mir freundlicherweise von Justin für den Zweck des Interviews zur Verfügung gestellt. Eine Weitergabe an weitere Personen oder weitere Verarbeitung ist meinerseits ausgeschlossen. Bitte wenden Sie sich an Justin oder Sandra, falls Sie dieses Bild verwenden möchten.

Dobbie fragt: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann war das (Jahr)?

Justin antwortet: Ich habe Mitte der 90er angefangen, Gedichte zu schreiben. Die erste Romanidee kam mir 1998. Inspiriert durch den Sänger Brett Anderson, wollte ich gerne eine Geschichte schreiben, mit einem Protagonisten, der ihm ähnelt, aber eine eigene Persönlichkeit hat. Damals hatte ich Zweifel, ob ich tatsächlich einen ganzen Roman damit füllen kann und es ging dann besser, als gedacht.
Wenig später traute ich mich auch an Kurzgeschichten heran.
Prinzipiell habe ich aber schon immer gerne geschrieben, schon als Kind. Gerne Aufsätze, Tagebuch und lustige Geschichten.


Dobbie fragt: Woher holst du dir die Ideen für deine Bücher? Sind sie eventuell durch Erlebnisse im Alltag entstanden? Gibt es da ein Beispiel?

Justin antwortet: Die Grundideen kommen meist von innen, das kann ich nicht steuern. Ich schreibe aber dennoch gerne über Themen, die mich privat auch interessieren und über die ich, als Leser, auch gerne etwas erfahren würde. Musik, Medizin, Natur und Tiere, die schwarze Szene, sind u.a. Themen, mit denen ich mich auch im Alltag befasse und die mir genug Inspirationen liefern. Manchmal kommt auch ein Blitzerlebnis um die Ecke, wo man dann denkt „Wow, daraus könntest du was machen!“
Als Beispiel könnte ich den Berliner Zoo und meine Leidenschaft für Bären angeben. „Nachts im Zoo“ ist ein Buch, das wohl am meisten reale, persönliche Eindrücke von mir beinhaltet.
Die Recherchen zu „Moths“ haben mich inzwischen selbst zu einem kleinen „Schmetterlingsforscher“ gemacht.


Dobbie fragt: Hast du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf?

Justin antwortet: Zuerst natürlich die Geschichte. Da ich von einigen Büchern Fortsetzungen schreibe, habe ich die Charaktere dann meistens schon geformt. Sie entwickeln sich dann höchstens noch weiter.


Dobbie fragt: Hast du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben?

Justin antwortet: Direkte Rituale nicht. Aber an meinen Schreibtagen muss ich einigermaßen ausgeschlafen sein. Dann erledige ich Formalitäten und widme mich dem Schreiben, habe dann den Rücken frei und weiß, dass ich mich ganz auf das Skript konzentrieren kann. 


Dobbie fragt: Wie suchst du dir die Namen deiner Charaktere aus? Bekommen diese "einfach so" ihre Namen, oder steckt da eine bestimmte Bedeutung oder ein bestimmter Grund dahinter?

Justin antwortet: Das ist sehr unterschiedlich. Namen müssen zu den Charakteren passen. Etwas überlegen muss ich schon, manchmal nutze ich auch Namenslisten und lasse mich inspirieren. „Lysander“ und „Darius“ waren zum Beispiel Namen, die eine Hintergrundbedeutung haben, ebenso „Thor“. 
„Thomas“ aus „Nachts im Zoo“ ist einem Menschen gewidmet, der mir viel bedeutet hat.
„Neal“ z.B. entstand, weil ich eine Anlehnung an die Band Suede suchte und der Keyboarder „Neil“ heißt.


Dobbie fragt: Wie kommst du auf die Titel deiner Bücher?

Justin antwortet: Die Titel kommen mir fast immer recht schnell in den Kopf, wie kann ich gar nicht genau beschreiben. Meist, bevor ich die erste Zeile geschrieben habe, kommt mir ein Gedanke zu dem Titel. Manchmal sind es auch erst Projekttitel, die ich später noch abändere. 
Für mich muss ein Titel ganz knapp den Inhalt definieren, das ist eine spannende Sache.


Dobbie fragt: Wie lange schreibst du im Durchschnitt an einem Buch? An welchem Buch hast du bisher am längsten geschrieben?

Justin antwortet: Für das pure Schreiben benötige ich im Durchschnitt ein ¾ Jahr, also ohne Korrekturen. Seitdem ich mehr Zeit zum Schreiben habe, kann es auch schon mal sein, dass ich nur 6 Monate benötige. An „Knocked out“ habe ich Jahre geschrieben, denn die Geschichte ruhte zwischendurch sozusagen „auf Eis“. Auch die Idee für „Moths“ hatte ich schon jahrelang im Kopf, noch bevor der Twilight-Hype entstand. Es sollte eigentlich nur eine Kurzgeschichte werden und irgendwann hatte ich genug Ideen für einen ganzen Roman zusammen.


Dobbie fragt: Hast du beim Buchcover ein Mitspracherecht, also darfst du deine eigenen Ideen mit einbringen? Oder wird dir das Cover vorgeschlagen?

Justin antwortet: Bis auf das Cover zu „Liebeswut“ (bei dem nur die Grundidee mit der Faust von mir übernommen wurde), hatte ich bei allen Coverbildern Mitspracherecht. Ich habe alle Fotos selbst ausgesucht, z.T. auch mitgestaltet. Lediglich das Layout, also die Schrift, wird vom Verlag angefertigt. Danach wird aber immer noch mein Einverständnis eingeholt.


Dobbie fragt: Musstest du für deine ersten Bücher lange nach einem Verlag suchen?

Justin antwortet: Gesucht habe ich komischerweise gar nicht. Es war wohl Vorherbestimmung, dass ich durch ein Inserat im „Zillo“ Ende der 90er Simon Rhys Beck kennenlernte. Wir standen im Briefkontakt, eigentlich nur wegen ein paar britischer Bands, die wir beide zu damaliger Zeit verehrten. Erst ein paar Briefe später stellte sich heraus, das wir beide „gay“ schreiben und er einen Verlag (einst noch den Alter ego Verlag) gegründet hatte. Ich schrieb damals an meiner Neal Anderson- Reihe und schickte ihm eines meiner Skripte zu. Noch während wir an der Überarbeitung feilten, stellte ich „Craig’s little Dawn“ fertig. Das hatte Simon so gut gefallen, dass er es sofort in seinem späteren dead soft Verlag veröffentlichte. Weitere Werke folgten.
Auf seine Empfehlung hin stellte ich die Neal Anderson-Reihe dem Himmelstürmer Verlag vor und wurde dort ohne Probleme aufgenommen. Inzwischen sind dort auch andere meiner Romane erschienen. Für mein „Vampir-Projekt“ habe ich mir den AAVAA-Verlag ausgesucht und wurde auch da sehr herzlich aufgenommen. 


Dobbie fragt: Was war es für ein Gefühl, das erste eigene Buch in den Händen zu halten? Und wie fühlst du heute, wenn du die ersten Exemplare bekommst?

Justin antwortet: Ich muss gestehen, ich kann mich gar nicht mehr genau daran erinnern. Es ist jetzt 15 Jahre her. Aber sicher war ich stolz und aufgeregt. Zuerst erschien (meine ich) eine Kurzgeschichte von mir in einer Anthologie, das war schon aufregend und ganz früher ein paar Gedichte in Gedichtsammlungen.
Heute ist es immer noch toll, wenn die Lieferung vom Verlag kommt, aber ich bin jetzt eher auf die Resonanz der Leser gespannt. Also eine gewisse Routine hat sich eingestellt.


Dobbie fragt: Wie stehst du dem Thema Buchverfilmung gegenüber und wie würdest du es finden, wenn man die Reihe um Dylan und Thor verfilmen würde?

Justin antwortet: Sicher eignet sich nicht jedes Buch für eine Verfilmung. Aber es wäre bestimmt gelogen, wenn ich sagen würde: Kein Autor träumt davon, sein Buch verfilmt zu sehen. Ich meine, die Thor und Dylan Bücher könnte man gut verfilmen. Bevor ich Szenen schreibe, durchspiele ich sie immer in meinem Kopf durch, wie ein Film. Die beiden auf Leinwand zu sehen, wäre für mich wohl das erstrebenswerteste meiner Karriere.
Und ein Casting dafür wäre sicher genauso interessant!


Dobbie fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?

Justin antwortet: Ehrlich gesagt: niemand. Familie und Bekannte in naher Umgebung wissen zwar, dass ich schreibe und finden es auch gut, aber ich habe niemanden in meiner direkten Nähe, der Kritik ausübt. So beschränkt sich der Austausch mit Freunden, die weiter weg wohnen, leider meist auf Chat- und Emailgespräche. Ich muss sagen, da fehlt mir hier jemand, der auf meiner Welle schwebt, mit dem ich Auge in Auge diskutieren und auch mal ablästern kann. Der beste Gesprächspartner ist in der Hinsicht Simon, aber leider sehen wir uns zu selten.


Dobbie fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei dir hinterlassen und ist aus deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?

Justin antwortet: Während meiner Arbeit an „Szandor’s Erbe“ habe ich nahezu alles von Anton Szandor Lavey gelesen und bin froh darüber. Einige seiner Ansichten haben sich in mir so manifestiert, dass ich eine neue Lebensphilosophie entwickelt habe. Seine Bücher haben mich gestärkt und selbstbewusster gemacht, da bin ich sehr dankbar für.


Dobbie fragt: Wenn du jetzt kein Autor wärst, würde dir da etwas in deinem Leben fehlen?

Justin antwortet: Wäre ich kein Autor, könnte ich deprimiert und lebensmüde werden. Ich kann mir nicht vorstellen, nicht mehr schreiben zu können. Da würde mir so viel fehlen, dass das Leben nicht mehr lebenswert macht. Individualität und Kreativität, etwas weitergeben und den Mitmenschen Freude bereiten, halte ich für etwas sehr Kostbares und Erstrebenswertes, das man sich bewahren sollte.


Dobbie fragt: Was machst du, um einem KreaTIEF vorzubeugen bzw. um aus einem herauszukommen?

Justin antwortet: Ein Tief kenne ich nicht. Eigentlich stecke ich immer in einem Projekt und habe dabei schon das nächste im Kopf. Zudem kommen Anfragen von Verlagen oder Mitautoren zwischendurch, ganz unverhofft, z.B. für Teilnahmen an Anthologien.
Ich hoffe, dass es so bleibt. Die Befürchtung, dass einmal die Ideen ausgehen, schwebt natürlich im Hintergrund mit.


Dobbie fragt: Hättest du früher damit gerechnet, dass deine Bücher bei den Lesern so gut ankommen?

Justin antwortet: In meinem ersten Jahr beim dead soft Verlag habe ich ca. 12 Bücher verkauft und da war ich schon mächtig stolz drauf. Inzwischen hat man eine gewisse Stammleserschaft aufgebaut und genießt einen bestimmten Bekanntheitsgrad. Allein vom Schreiben kann ich noch nicht leben, aber es unterstützt mein Einkommen schon ganz gut. Natürlich gibt es auch Leute, die meinen Stil nicht mögen, damit muss ich auch zurechtkommen, was nicht immer einfach ist, wenn man merkt, dass der Leser meine „Message“ nicht verstanden hat.
Ich kann behaupten, dass mir mein „Erfolg“ nicht zugeflogen ist, ich habe jahrelang dafür gearbeitet und das immer gerne.


Dobbie fragt: Gibt es Dinge, die dich am Buchgeschäft stören? Wenn ja, welche sind das?

Justin antwortet: Eigentlich ist es immer die gleiche Leier. Mich stört der Neid unter Kollegen, das Gefeilsche um gute und negative Rezensionen. Ich finde es toll, dass nahezu Jedermann seine Werke veröffentlichen kann, inzwischen als ebook oder mit self publishing. 
Nerven tut mich daran, dass ebenso viele unbegabte Leute ihre „Werke“ auf den Markt bringen mit lächerlichen Titeln, grausamen Covern und fehlerhaften Skripten und hoffen, damit Geld zu machen. Das macht einen kleinen Autor, der Jahre für seinen Erfolg gekämpft hat, nahezu wütend. Da kann man nur hoffen, dass diese Flut auf dem Büchermarkt etwas nachlässt.
Ebenso finde ich es schade, dass gute, deutsche Autoren bei größeren Verlagen kaum noch Land sehen, sondern amerikanische Autoren in Rahmen von Übersetzungen gepuscht werden. 
Dass „Gayliteratur“ in manchen Reihen noch immer stiefmütterlich behandelt wird, ist ebenso skandalös.


Dobbie fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Frankfurt oder Leipzig)? Falls ja, warst du privat dort oder nicht? Und wie hatte es dir dort gefallen?

Justin antwortet: Bis jetzt noch nicht, ich strebe es aber für das nächste Jahr an.


Dobbie fragt: Da ich selbst sehr aktiv auf twitter und facebook bin, interessiert mich eines ganz besonders: Dank der Social Networks ist der Kontakt zwischen Autor/in und deren Leser/Fans viel intensiver geworden. Fluch oder Segen?

Justin antwortet: Auf jeden Fall ist es schön, auch mal über FB mit Lesern in Kontakt zu treten. Seit FB kommen die Feedbacks gehäuft und auch spontaner. Ich stehe da meinen Lesern gerne für Fragen und Kritik zur Verfügung. Man muss jedoch auch eine Linie finden, die leicht überschritten werden kann. 
Ich möchte nicht, dass Leser sich ein falsches Bild von mir machen oder sich in Kontakte hineinsteigern. Das kann zu Enttäuschungen und Missverständnissen führen, wenn man sich nicht real kennt. Das versuche ich zu verhindern, was nicht immer einfach ist. 
Justin C. Skylark ist mitunter auch eine Kunstfigur, von mir erschaffen. Manch einer wäre vielleicht enttäuscht, wenn er zu viel darin hineininterpretiert.
Für näheres Kennenlernen bevorzuge ich dann doch ein Gespräch im Real Live.


Dobbie fragt: Hast du neue Buchprojekte am Start? Wenn ja, kannst oder willst du deinen Lesern schon etwas verraten?

Justin antwortet: Derzeit schreibe ich an „Moths 2“ und ein vierter Band um Dylan und Thor ist auch geplant. 
Ebenso wartet Neal Anderson Teil 6 darauf, weitergeschrieben zu werden. Im Hinterkopf habe ich noch 2 ganz neue Projekte, zu denen ich derzeit noch nichts sagen möchte. :-)


Dobbie fragt: Wenn du privat auch Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber eBooks? Und welche Genre liest du am liebsten und welche magst du überhaupt nicht?

Justin antwortet: Ich habe leider immer sehr wenig Zeit zum Lesen. Ich habe hier einen ganzen Stapel Bücher, auch von lieben Kollegen, die ich noch durchlesen muss. Natürlich lese ich auch am liebsten Gay-Literatur. Auf reine Fantasy und historische Romane stehe ich weniger. 
Für Recherchen lese ich auch gerne Sachbücher. Auch Biografien findet man in meinem Bücherregal.
Ein kindle besitze ich, ebooks sind für unterwegs praktisch, aber auch dafür fehlt mir oft die Zeit.


Dobbie fragt: Gibt es eine bestimmte Romanfigur, mit der du dich am meisten identifizieren kannst?

Justin antwortet: Wenn die Frage auf meine Romanfiguren bezogen ist, steckt wohl in jedem Charakter ein Teil von mir. Wobei ich immer sage, man sollte von den Protagonisten nicht zu sehr auf den Autor schließen.
Eigentlich bin ich eher bodenständig und weiß, was ich will und setze meine Ziele durch, als Beispiel wären da Josh von „Nachts im Zoo“ oder René von „Der Champion“/“Knocked out“ zu nennen. Ich bin aber auch gerne alleine und etwas eigenbrötlerisch veranlagt, wie Jonathan aus „Moths“. Wenn mir etwas nicht passt, kann ich auch mal wie Dylan reagieren. Etwas wunderlich wie Lysander bin ich sicher auch, das muss wohl jeder Künstler sein.


Dobbie fragt: Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht schreibst und dann wieder welche, an denen du überhaupt nicht vom Schreibtisch wegkommst?

Justin antwortet: Da ich einem Hauptberuf nachgehe, gibt es gezwungenermaßen Tage, an denen ich nichts schreibe. Dann freue ich mich immer auf die „Schreibtage“, an denen ich meistens nachmittags schreibe. Manchmal sind es nur ein paar Zeilen, mit denen ich zufrieden bin. Generell bin ich kein Vielschreiber. Ein paar Seiten pro Tag ist bei mir schon eine bemerkenswerte Leistung. Meinen Kopf kann ich dagegen nie ganz abstellen, auch wenn ich nicht schreibe, bin ich irgendwie immer bei den Skripten und „auf Empfang“.


Dobbie fragt: Beschreibe uns doch mal deinen Alltag! Was tust du, wenn du nicht schreibst?

Justin antwortet: Hauptberuflich habe ich eine ¾ Stelle im Krankenhaus. Da gibt es Schichtdienst und es ist unterschiedlich, wann ich arbeiten gehe. Früh, mittags oder auch mal nachts. 
Meistens wechseln sich Arbeitswoche in der Klinik und Schreibwoche zu Hause ganz gut ab.
Während meiner Schreibwoche schlafe ich aus. Beim Frühstück vor dem PC werden dann emails gescheckt und beantwortet, FB und Co kontrolliert, Autorensachen erledigt: Das geht von Rechnungen schreiben, bis über Covergestaltung, Korrespondenz zu Verlegern, Arbeiten an den Webseiten, Werbung, Fanbetreuung usw.
Meist komme ich dann erst am Nachmittag zum Schreiben (wenn keine Termine anstehen). Das findet dann mit Netbook auf dem Sofa statt.
Ansonsten bin ich viel in der Natur unterwegs, habe Haustiere, mache Sport, sehe gerne Filme und reise ein wenig. Die Abende verbringe ich die meiste Zeit mit meinem Partner.


Dobbie fragt: Hast du all deine Schauorte selbst besucht oder recherchierst du die Details im Internet oder anderen Medien?

Justin antwortet: Leider habe ich nicht alle Schauplätze meiner Romane selbst besucht, dann wäre ich schon viel herumgekommen. In England, Frankreich, Norwegen und Italien bin ich gewesen und konnte mir über Jahre Eindrücke verschaffen, die auch mal in die Romane mit einfließen.
Außerdem lese ich viel im Internet nach oder beschaffe mir passende Literatur, was nicht immer einfach ist. Bei meinem letzten Projekt habe ich über die Cook Inseln viel weniger herausgefunden, als gedacht.
Meine beliebtesten Schauorte, die ich immer wieder gerne besuche, sind der Berliner Zoo und das Berliner Naturkundemuseum. Auch in London war ich oft gewesen und der vierte Band um Thor und Dylan wird überwiegend in Oslo spielen.


Dobbie fragt: In den Büchern über Dylan und Thor benutzt du hin und wieder mal die norwegische Sprache. Kannst du selbst auch norwegisch oder hattest du einen Assistenten für diese Sprache?

Justin antwortet: Generell interessieren mich fremde Länder und andere Sprachen.
Ich bin dabei, mir selbst norwegisch beizubringen. Für die Sätze in den Romanen mussten schon mal Reiseführer oder Sprachlexikon herhalten. In meinem letzten Oslo-Urlaub habe ich aber gemerkt, dass ich schon einiges gelernt habe. Auf offener Straße finde ich mich gut zurecht, Verständigung selbst ging dann aber doch nur mit Englisch.


Dobbie fragt: In "Reise til helvete" beschreibst du einige Handgriffe von Thor und den anderen, als sie mit der Jacht unterwegs sind. Kennst du dich selbst mit Seefahrt aus?

Justin antwortet: Da muss ich jetzt direkt schmunzeln. In der Tat war es so, dass die Protagonisten ursprünglich ein Segelboot chartern sollten. Obwohl ich am Wasser wohne, kenne ich mich mit der Schiff- und Seefahrt nicht so gut aus und nach einigen Seiten eines Buches über das Yachtsegeln wurde mir klar, dass ich etwas ändern musste. Es gibt beim Segeln so viele Begriffe, die ich als Laie nicht verstand. Nähere Recherchen hätten mich wohl fertiggemacht.
So entschied ich mich für eine Motorjacht und habe mich mit Details bedeckt gehalten, um keine unnötigen Fehler einzubringen. 
Was das Abschleppmanöver angeht, konnte mir ein guter Freund, der sich mit Booten auskennt, einige Tipps geben.


Dobbie fragt: Werden deine Bücher auch im Ausland verkauft? Wenn ja, wo?

Justin antwortet: Nein, bis jetzt noch nicht.


Dobbie fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch, den du dir noch erfüllen möchtest?

Justin antwortet: Abgesehen von den Filmideen und einem Drehbuch, das ich schon seit Jahren schreiben möchte, sind es ein paar abenteuerliche Dinge, die ich mir gerne erfüllen würde. Dazu gehören das Reiten im Grand Canyon, das Tauchen in einem Haikäfig, vielleicht auch eine Kreuzfahrt zu den Cook Inseln, und absolut die weitere Erkundung Norwegens.


Dobbie fragt: Was wünschst du dir für deine Zukunft?

Justin antwortet: Dass mein Leben weiterhin so positiv verläuft, wie bisher und dass ich meine Ziele, die ich gesteckt habe, erreiche.
Dabei spielt Gesundheit eine große Rolle, denn ohne die geht so einiges nicht.


Dobbie fragt: Gibt es noch etwas, das du deinen Lesern mitteilen möchtest?

Justin antwortet: Ich glaube die meisten meiner treuen Leser wissen, dass ich stolz auf sie bin und dankbar dafür, dass sie mir so viele Jahre über die Treue gehalten haben und mich trotz meiner Unvollkommenheit so nehmen, wie ich bin. Natürlich freue ich mich auch immer über neue Leser, die hinzukommen, über positives Feedback, über Fragen und Zeichnungen, die mir geschickt werden. Ohne das Feedback der Leser würde die ganze Sache nur halb soviel Spaß bringen.



Vielen herzlichen Dank, lieber Justin, dass du dir die Zeit genommen hast, uns dieses ausführliche Interview zu geben und vielen Dank dafür, dass ich das Bild hierfür verwenden durfte. :-)



Wednesday, July 10, 2013

[eBook Rezension] "Hölle, LTD" von Frederic Brake

Durch eine Facebook-Gruppe habe ich von diesem eBook erfahren, welches es am vergangenen Wochenende zum Gratis-Download auf Amazon gab. Inzwischen kostet es wieder 0,89€.


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.Produktinformation
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Titel: Hölle, LTD
Autor: Frederic Brake
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 166 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 36 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00DKAHCB2
(Quelle: Amazon)


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.Kurzbeschreibung laut Amazon
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Dämonen sind auch nur Arbeitnehmer. Und wie alle anderen auch, sind sie gelegentlich von ihrem Arbeitsalltag, ihren Kollegen oder ihren Vorgesetzten gefrustet. Der Dämon D´Shor B´On Shai, dessen Name für die Menschen eher wie George Bonsai klingt, macht da keine Ausnahme ...
4 Geschichten aus dem bewegten Unleben des Höllendieners und als Bonus die allererste Geschichte, in der Boregarde, einer der Helden der Schattenzeit-Serie und D´Shors ehemaliges menschliche Gefäß, in Erscheinung tritt.
(Quelle: Amazon)

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.Kurzrezension
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Nachdem mich die Kurzbeschreibung doch sehr ansprach und die Länge des eBooks noch recht kurz gehalten war, habe ich auch dieses eBook meiner aktuellen Lektüre vorgezogen - also zwischengeschoben. Ich war einfach zu neugierig auf die Story. Und ich wurde dabei nicht enttäuscht! Eher im Gegenteil ;)

D´Shor B´On Shai, ein frustrierter Dämon, erzählt in vier sehr unterhaltsamen Geschichten von seinen Tätigkeiten als Höllendiener. Ebenso erfährt man von seinen Gedanken, die er in den jeweiligen Situationen hat. Einige Male hatte ich über dessen Wortwahl lachen müssen.

Frederics Schreibstil ist sehr flüssig, bildhaft und schnell zu lesen. Zu dieser Story könnte ich mir ebenso gut einen Comic/Manga vorstellen. Denn liebend gerne würde ich so manches Mal die Gesichter dazu sehen. :D

Fazit:
Sehr gelungene Kurzgeschichtensammlung für zwischendurch.

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.Meine Bewertung
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