Wednesday, February 27, 2013

[Rezension] "DIE KULTUR JAPANS: Tradition und Moderne" von Florian Coulmas

Titel: Die Kultur Japans: Tradition und Moderne
Autor: Florian Coulmas
Broschiert: 333 Seiten
Verlag: Beck; Auflage: 2. Auflage. (21. Januar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3406587763
ISBN-13: 978-3406587764
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm

Über den Autor:
Florian Coulmas, geboren 1949, ist Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokyo. Er war zuvor Professor für Kultur, Geschichte und Sprache des modernen Japan an der Universität Duisburg-Essen. | (Quelle für Autoreninfo: Amazon)

Kurzbeschreibung:
Denkt man an Japan, so kommen einem zunächst einmal vor allem Stereotype in den Sinn. Das "Land des Lächelns" gilt als Kulturraum, in dem die Menschen bis zum Umfallen arbeiten, strenge Förmlichkeit das Verhalten bestimmt und Tradition und Moderne eine eigenartige Symbiose eingegangen sind. Entsprechend changiert unsere Vorstellung von Japan zwischen Zen-Buddhismus und Japan-Pop, zwischen Kalligraphie und Manga. Ausgehend von der doppelten Frage, was an der japanischen Kultur japanisch und was kulturell ist, zeigt Florian Coulmas, was die heutige japanische Kultur von anderen unterscheidet, und verdeutlicht, was unter Kultur zu verstehen ist: das Verhalten im Alltag und die sozialen Beziehungen (Umgangsformen, Verwandtschaft etc.); Werte und Überzeugungen (vor allem religiöser Art); Institutionen wie der Jahreszyklus, die Schule oder die Firma; schließlich Formen materieller Kultur (u.a. Kleidung und Mode, Behausung und Architektur, Essen und Ästhetik). Die Analyse des geistigen Hintergrunds kultureller Traditionen ermöglicht es, Verhaltensweisen, Wertvorstellungen und Formen der ästhetischen Gestaltung zu verstehen, die auch dem hyper-modernen Japan von heute einen ganz eigenen, unverwechselbaren Platz in der zunehmend globalisierten Welt erhalten haben. | (Quelle für Kurzbeschreibung: Amazon)

Pressestimmen:
  • "Coulmas ist eine gut lesbare, sehr informative Darstellung der japanischen Kultur gelungen (...) Wer nach der Wirkung kultureller Traditionen fragt, die auch im gegenwärtigen Japan eine mehr oder weniger große Rolle spielen, wird in diesem schönen Buch gut informiert." Sebastian Conrad, Berliner Zeitung
  • "Kurzum: Japan ist ziemlich anders. Für einen Kulturwissenschaftler wie Coulmas nicht nur ein weites, sondern auch ein furchtbares Feld." Ludger Lütkehaus, Neue Züricher Zeitung
  • "Florian Coulmas ist ein Standardwerk gelungen (...)." Steffen Gram, Frankfurter Allgemeine Zeitung
(Quelle für Pressestimmen: Buchrücken)

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Da dies meine erste Rezension ist, hoffe ich dass sie vom Aufbau und Inhalt her nicht ganz so miserabel ausfällt... Vorschläge für zukünftige Rezensionen nehme ich gerne entgegen!

Meine Meinung:

F. Coulmas beschreibt sehr detailreich und unter Benutzung einiger deutscher Fremdworte (die ich selbst noch nie gelesen oder gehört hatte) die Kultur Japans, wo er jedoch hauptsächlich auf die japanische Vergangenheit einzugehen scheint. Ebenso wurden viele japanische Worte im Romaji-Stil benutzt, was ich in diesem Buch sehr toll fand. Für mich wäre es jedoch noch interessanter gewesen, wenn er noch zusätzlich zu Romaji die japanische Schrift (Kanji und Kana) verwendet hätte, wenn er schon japanische Worte benutzt. Aber gut, lasst diese Schrift-Sache nun mal nebensächlich sein...
Was mir ebenfalls auffiel, dass zum Teil verschiedene Schreibweisen von Orten und Namen (in Romaji) festzustellen waren, das empfand ich persönlich weniger toll.

Ich muss gestehen, dass ich neben vielen "Oh!"s und "Ah!"s noch einige Male ein "WTF?!" oder ein "OMG!" in Gedanken hatte, während ich das Buch las. Vor allem dann, wenn im Buch diverse Riten und Praktiken beschrieben wurden. Man lernt doch nie aus :-)

Zum Schreibstil kann ich persönlich nur sagen, dass es sehr anspruchsvoll formuliert wurde und grade durch die vielen Fremdworte etwas schwieriger zu lesen ist - dementsprechend hat sich das Lesen des Buchs auch etwas gezogen. Manchmal wusste ich auch nicht genau, ob nun über die Vergangenheit oder über die Gegenwart geschrieben wurde.

Aufgrund dieser Verwirrungen und der vielen Fremdworte vergebe ich diesem Buch eine Bewertung von 3 von 5 Sternen. 
Fazit:

Trotz allem ein sehr gelungenes Buch, bei dem dem Leser ein detailreicher Einblick in die Japanische Kultur von damals (und heute) verschafft wird. Ich würde dieses Buch weiter empfehlen!



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