Sunday, March 24, 2013

[Rezension] "NOIR" von Jenny-Mai Nuyen

Titel: NOIR
Autor: Jenny-Mai Nuyen
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862520285
ISBN-13: 978-3862520282
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
(Quelle: Amazon)

Über den Autor:
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, mit zehn folgte das erste Drehbuch, mit dreizehn ihr erster Roman. Seit ihrem literarischen Debüt „Nijura – das Erbe der Elfenkrone“ gilt sie als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre. Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.
(Quelle: Klappentext)

Kurzbeschreibung:
Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...
(Quelle: Buchrücken)

Pressestimmen:

  • "Jenny-Mai Nuyen gehört in die oberste Regie deutscher Fantasy-Autoren" Bild am Sonntag
  • "Jenny-Mai Nuyen schreibt sehr sinnlich, eine ihrer Stärken liegt im Beschreiben des Atmosphärischen." Tages-Anzeiger

(Quelle: Klappentext)

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Meine Meinung:
"Sex, Drugs, Party und Gläserrücken" fallen mir zu diesem Buch als erstes ein.

Nino Sorokin kann den Tod eines jeden Menschen voraussehen - ebenfalls den eigenen, den er zu verhindern versucht.  Nino verliebt sich in eine geheimnisvolle Seelenlose (NOIR), die er ebenfalls zu retten versucht. Mit etwas Geduld schafft er es, Noir an sich zu binden. Doch die Zeit rennt: Sein Tod rückt gefährlich nahe. Mit Hilfe einiger Runden Gläserrücken erfährt er Stück für Stück mehr von der "anderen Seite" und gerät dadurch auch an zwei Mentoren.

Ich empfinde es als etwas schade, dass man später nichts mehr von seiner Gabe, den Tod voraussehen zu können, liest. Stattdessen dreht sich nur noch alles um eine "Droge (STYX)", Sex (der immer kreativ umschrieben wurde ohne obszön zu klingen), Gläserrücken und die Frage, wie er seinen eigenen Tod überlisten kann. Ebenfalls versucht er herauszufinden, wie er aus Noir wieder einen Menschen machen kann.

Es hat etwas gedauert, bis ich mich in das Buch hineingefunden hab, doch die Neugier auf die weitere Handlung trieb mich dann doch immer wieder voran.
Noir selbst erscheint mir anfangs sehr Geheimnisvoll, doch mit der Zeit wirkt sie fast schon Sympathisch auf mich, was mich auch zum weiterlesen animiert hat.
Man kann mitdenken, mitfiebern und mithoffen, was als nächstes geschieht. Das Buch ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack und irgendwie ist es auch nachvollziehbar, dass sich die Meinungen zu diesem Buch auseinanderschlagen. Dennoch bin ich sicher, dass es noch einige weitere gibt, die dieses Buch toll finden. Jenny-Mai Nuyen hat einen sehr Bildhaften schreibstil, was das Lesen sehr entspannend macht. 

Mein Fazit:
Durch den esoterischen Touch auf jeden Fall mal ganz anders als das was ich bisher gelesen habe. Durch Noir kann man das Buch zum Teil wirklich nur schwer aus der Hand legen. Man will mehr von ihr und auch von Ninos Schicksal erfahren - und dennoch ist das Buch teilweise ein einziges Rätsel. Aber grade das fasziniert mich irgendwie an diesem Buch. Ich vergebe 4 Sterne.

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