Friday, August 23, 2013

[Rezension] "Blogging Queen" von Jutta Profijt

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.Produktinformation
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Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342321306X
ISBN-13: 978-3423213066
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,6 cm
(Quelle: Amazon)


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.Kurzbeschreibung laut Buchrücken
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Alles, was in ist ...
Nachdem Stewardess Lulu von einer Ohrenentzündung heimgesucht und für fluguntauglich erklärt wird, steckt sie ihre Zeit in einen Mode-Blog, der einschlägt wie eine Bombe. Bald schon ist sie eine der führenden Trendsetterinnen. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht plötzlich die Polizei vor der Tür stehen würde...
(Quelle: Buchrücken)


╔═.★.════════════╗
.Über den/die  Autor/in
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Jutta Profijt wurde1967 in Ratingen geboren. Mit ihren Romanen über den prolligen Geist Pascha und den schüchternen Rechtsmediziner Dr. Gänsewein eroberte sie eine riesige Fangemeinde und wurde mit 'Kühlfach 4' (dtv 21129) für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 nominiert. Die freie Autorin lebt in der niederrheinischen Provinz.
(Quelle: Amazon)


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.Pressestimmen
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»Witzig hat Profijt das aufgeschrieben, ein Glamourmodemärchen.«
Neue Presse 20.08.2011

»Alles, was in ist, macht Spaß.«
Nordlicht - Anzeiger für Harlingerland 14.07.2011

»Jutta Profijts Romane muss man - oder hier vielmehr frau - einfach lieben, denn sie sind ein wahres Ausbund an Witz, Gefühl und Esprit und damit ein Highlight für jeden. [...] Die Romane der deutschen Erfolgsautorin sind allesamt und durch die Bank weg einfach genial und äußerst kurzweilig. Eben witzig-spritzige Unterhaltung in ihrer schönsten Form!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 18.07.2011

»Jutta Profijt hat schon mehrfach bewiesen, dass sie Humor und Spannung virtuos zu kombinieren vermag. Auch ihr neuester Roman zündet!«
Gong & Bild und Funk 23.07.-29.07.2011

»Buch der Woche«
super tv 14.07.2011

»Humorvoller Glitzerkrimi.«
super tv 14.07.2011

»Ein Schmöker mit Stil.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine 22.07.2011

»Mit ›Blogging Queen‹ ist der Autorin Jutta Profijt ein witziger Frauenroman gelungen.«
Claudia Kook, Westdeutsche Zeitung 02.08.2011

»...witzig & spannend«
Superillu 11.08.2011

»›Blogging Queen‹ ist die ideale Sonntagnachmittags-Lektüre.«
tv familia 10.-23.09.2011

»Charmant!«
Für Sie 25.10.2011

(Quelle: Amazon)


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.Rezension
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"Blogging Queen" ist eine humorvolle, jedoch auch zum mitdenken und miträtseln anregende Geschichte um eine Stewardess Namens "Maria Luisa Rigoberta Martin" - genannt Lulu.

Zu Testzweckend und um ihrer Freundin Sabine einen Gefallen zu tun, erstellt Lulu einen Mode-Blog. Millie's Magazine. Bald schon spricht jeder von Millie und jeder fragt sich, wer sie wirklich ist.

Mit Lulu/Millie taucht man in eine Welt der Mode, -Designer, Models, Fotografen, Schauspielern und weiteren wichtigen Personen. Auch einige bekannte Namen fallen in diesem Buch.

"Millie's Magazine" wird im Buch mit detaillierten Beschreibungen dargestellt, so dass man das Gefühl bekommt, diesen Blog wirklich zu lesen.

Besonders gut gefällt mir, dass Lulu (aus deren Sicht die ganze Geschichte erzählt wird) immer irgendwelche Lustigen, manchmal auch sarkastischen Spitznamen für ihre Mitmenschen findet. Auch die Geschichte selbst enthält einige witzige Bemerkungen. Hier ein Beispiel: "Sie sah mich an, als hätte ich ihr vorgeschlagen, in meinem Klo nach Lachs zu angeln." (Seite 27)

Lulu's vorübergehender Nachbar Jake ging mir ja anfangs ein wenig auf die Nerven. Jedoch gegen Ende hatte sich diese Abneigung gegen ihn gelegt.
Ein weiteres Dorn im Auge war mir 'Susan Walker' - für mich war sie schlichtweg eine Schlange!
Bei 'Thomas' hatte ich zuerst Hoffnungen auf einen guten Mann, wurde gegen Ende leider aber doch enttäuscht von ihm. :-(

Trotz allem ist "Blogging Queen" ein amüsantes und interessantes Lesevergnügen für zwischendurch.


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Sunday, August 18, 2013

[Rezension] "Hundewinter" von K. A. Nuzum

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.Produktinformation
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Titel: Hundewinter
Autor: K. A. Nuzum
208 Seiten, Maße: 13 x 19,1 cm, Flex. Einband
ISBN-10: 386365496X
ISBN-13: 9783863654962
Leseprobe: http://www.weltbild.de/3/17485124-1/buch/hundewinter.html#leseprobe
(Quelle: Weltbild)


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.Über den/die  Autor/in
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K. A. Nuzum war zunächst Tänzerin, bevor sie am Vermont College das Schreiben für Kinder und Jugendliche studierte. Sie lebt auf einer kleinen Farm in Colorado und ist Anführerin ihres Rudels bestehend aus fünf Hunden, ihrem Mann und zwei Söhnen.
(Quelle: Weltbild)


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.Kurzbeschreibung laut Verlag
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Eine zeitlose und herzerwärmende Weihnachtsgeschichte

Eine wunderschöne Vater-Tochter-Geschichte, eine Tierfreundschaft und ein fesselndes Abenteuer.

Gemeinsam mit ihrem Vater lebt die 11-jährige Dessa in einer abgelegenen Blockhütte mitten in der Wildnis. Seit sie hilflos mitansehen musste, wie ihre Mutter in einem Schneesturm zu Tode kam, ist Dessa so traumatisiert, dass sie unfähig ist, die Hütte zu verlassen. Eines Tages, kurz vor dem ersten Weihnachtsfest ohne die geliebte Mutter, kratzt es an der Tür und ein fremder Hund, misstrauisch und scheu, liegt auf der Veranda im Schnee. Dem ebenfalls verstörten, verletzten Hund gelingt es schließlich, Dessa ganz allmählich aus ihrer Einsamkeit zu befreien und wieder zurück ins Leben zu holen.

"Hundewinter" erzählt von einer wunderschönen Vater-Tochter-Geschichte, einer Tierfreundschaft und einem fesselnden Abenteuer. Zeitlos und herzerwärmend - schon jetzt ein Klassiker! 
(Quelle: Weltbild)


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.Rezension
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Dessa Dean, ein Mädchen, das seine Mutter in einem Schneesturm verlor, erzählt eine herzerwärmende Geschichte und beschert uns ein Lesevergnügen der besonderen Art. Mit detailierten Vorgangsbeschreibungen gelingt uns eine sehr genaue Vorstellung der einzelnen Szenen. Von ihrer "sturen Ader" getrieben, springt Dessa öfter über ihren eigenen Schatten; meistert Dinge, die sie sonst nicht tat. Außerdem zeigt sie uns, dass einen auch die kleinsten Dinge im Leben erfreuen können (und sollten) und man erfährt, wie Dessa mit der Trauer um ihre Mutter umgeht.

Bei vielen der beschriebenen Hundeszenen fühlte ich mich auch an meinen Pflegehund erinnert, was mir oftmals ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Ich konnte mir alles einfach super gut vorstellen. :)

"Hundewinter" ist eine sehr gelungene, zum mitfühlen gestaltete Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt.

K. A. Nuzum hat einen sehr tollen und flüssigen Schreibstil, der einem beim Lesen sein eigenes Kopfkino beschert.

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.Meine Bewertung
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5 Sterne hat auch dieses Buch verdient!


Wednesday, August 14, 2013

[Autoren-Interview] Jenny Brunder

Auch die liebe Jenny Brunder [Die Keldoraz-Saga - die Abtrünnigen] hat meinem Blog (und somit auch euch) ein Interview gegeben. Viel Spaß beim Lesen ;o)



Dobbie fragt: Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann war das (Jahr)?

Jenny antwortet:  Ich mochte Geschichten schon immer und habe auch in der Schule gerne Aufsätze geschrieben. Ich habe gern viel gelesen und mir oft überlegt, wie ich an Stelle des Autors die Geschichte zu Ende geschrieben hätte. Da war es nur natürlich für mich, das selbst einmal auszuprobieren.  1996 habe ich mit 13 das erste Mal eine größere Geschichte geschrieben. Damals noch mit dem Zwei-Finger-Suchsystem auf meiner ersten Schreibmaschine.

 

Dobbie fragt: Was hat dich beim Schreiben von "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" inspiriert?

Jenny antwortet: Die Idee für „Die Abtrünnigen“ hatte ich vor ca 10 Jahren. Damals hatte mich ein Freund gebeten eine kurze Geschichte zu einem kleinen Browsergame zu schreiben. Daraus wurde am Ende zwar nichts, aber die Grundidee der Abtrünnigen ist geblieben und ich dachte mir, es wäre eine Verschwendung, wenn ich sie nicht nutzen würde. Die Szene am Anfang entstand aus einem Traum, den ich hatte, bei der ich einer Frau dabei zusah, wie sie vor ein paar Verfolgern floh.

 

Dobbie fragt: Hast du zuerst die Geschichte oder die Charaktere im Kopf?

Jenny antwortet: Ein Teil der Geschichte kam zuerst. Ich wollte über ein Mädchen schreiben, dass von jemanden aus ihrem langweiligen Dorfleben „gerettet“ wird, um in eine Dämonin verwandelt zu werden. Danach kamen die Charaktere, dann der Rest der Geschichte.

 

Dobbie fragt: Valdrac, Nazami und weitere Kreaturen tummeln sich in der Geschichte um Sharai. Woher hast du dir die ganzen Ideen für die neuen Namen und Eigenschaften geholt? Gibt es eventuell weitere Bücher über diese Kreaturen, von denen ich (und eventuell meine Leser) einfach nur noch nichts wissen?

Jenny antwortet: Nein, es gibt keine weiteren Bücher über diese Rassen. Für die Namen habe ich eine lange Zeit gebraucht, das ist bei allen Namen irgendwie immer so. Es dauert, bis ich etwas finde, mit dem ich zufrieden bin. Außer es handelt sich um Nebenpersonen, da ist das nicht ganz so wichtig für mich. Einige meiner Rassen haben ja Ähnlichkeiten mit den bekannten Fantasy Rassen, was ihre Fähigkeiten oder ihr Aussehen angeht. Da der Leser jedoch meist schon ein Bild davon hat, wie zb Elfen oder Orks sein sollen, wollte ich doch lieber meine eigenen Rassen entwickeln. Die Nazami kamen da zuerst, ich wollte unbedingt eine Rasse bei der, nicht wie sonst üblich, die Männer das Sagen haben. Als eine der ältesten Rassen haben sie natürlich eine richtig lange und komplizierte Geschichte und es hat richtig Spaß gemacht, mir diese auszudenken. Ideen kamen von überall her, von Büchern, die ich selbst mal gelesen habe, oder auch von der realen Welt.

 

Dobbie fragt: Hast du irgendwelche Rituale vor dem Schreiben?

Jenny antwortet: Eigentlich nicht. Ich suche nur die passende Musik aus und versuche dafür zu sorgen, dass ich nicht abgelenkt werde.

 

Dobbie fragt: Wie suchst du dir die Namen deiner Charaktere aus? Bekommen diese "einfach so" ihre Namen, oder steckt da eine bestimmte Bedeutung oder ein bestimmter Grund dahinter?

Jenny antwortet: Namen auszusuchen ist für mich immer recht schwer. Da ich aber schon lange Zeit im Internet unterwegs bin und viele Leute dort „getroffen“ habe, habe ich mir irgendwann einmal eine Liste angelegt, mit Namen, die mir gefallen haben. Manchmal nutze ich die, oder ändere sie ab. Für Sharai habe ich zb eine Ewigkeit gebraucht, bis ich einen Namen hatte. Am Ende kam der Vorschlag dann von einem Freund. Manchmal, wenn ein Charakter einer echten Person nachempfunden ist, bekommt der Charakter den Nickname dieser Person als Namen, sofern es passt.

 
 
Dobbie fragt: Wie kamst du auf den Titel deines Buchs?

Jenny antwortet: Vor einigen Jahren war ich einige Zeit in einem Forum unterwegs, dass sich „Die Abtrünnigen“ nannte, indem eigentlich über alles diskutiert wurde und jeder so willkommen war, wie er oder sie eben war. Die Idee gefiel mir und hat sich in meinem Kopf festgesetzt, als ich mit der Geschichte anfing.

 

Dobbie fragt: Wie lange hattest du an "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" geschrieben?

Jenny antwortet: Die erste Fassung, die ich vor 10 Jahren geschrieben habe, hat etwa zwei Wochen gedauert, in denen ich fast nichts andres tat, außer Schreiben. Damals habe ich es an Verlage geschickt, jedoch ohne Erfolg. Dann habe ich die Geschichte erst einmal weg gelegt und erst viele Jahre später wieder herausgeholt, um sie zu überarbeiten. Dabei habe ich eine Menge hinzugefügt, was etwa vier Wochen gedauert hat, bis ich damit zufrieden war.

 

Dobbie fragt: Hattest du beim Buchcover ein Mitspracherecht, also durftest du deine eigenen Ideen mit einbringen? Oder wurde dir das Cover vorgeschlagen?

Jenny antwortet: Ich habe das Buchcover selbst erstellt. Ich habe lange darüber nachgedacht, was denn eigentlich aufs Cover soll, bis ich etwas fand, das mir gut genug erschien.

 

Dobbie fragt: Hattest du für die Veröffentlichung nach einem Verlag gesucht, oder von Anfang an beschlossen, die Sache alleine in die Hand zu nehmen?

Jenny antwortet: Für die ursprüngliche Version hatte ich einen Verlag gesucht, aber als ich das Buch nach so langer Zeit wieder in die Hand nahm, um daran zu arbeiten, war mir eigentlich schnell klar, dass ich mich gerne an diesem neuen Trend dem Selfpublishing versuchen wollte.

 

Dobbie fragt: Was war es für ein Gefühl, die erste fertige eBook Auflage zu sehen? Und was denkst du, wie du fühlen wirst, wenn du die ersten gedruckten Exemplare bekommst?
 
Jenny antwortet: Als ich das Buch zum ersten Mal bei Amazon zum Verkauf gesehen hatte, hatte ich eine ganze Menge unterschiedlicher Gefühle. Erst einmal Stolz natürlich, aber auch Angst, wie es denn ankommen würde. Ich glaube, das ist ganz normal. Auch erschien es mir irgendwie unwirklich. Ich glaube, wenn ich das gedruckte Buch in Händen halten werde, wird das noch mal etwas ganz anderes sein. Das war schließlich ein Traum von mir, seit ich klein war. Irgendwann einmal mein eigenes Buch in den Händen zu halten. Natürlich ahnte damals noch niemand, dass es ebooks geben würde.

 

Dobbie fragt: Wie stehst du dem Thema Buchverfilmung gegenüber und wie würdest du es finden, wenn man "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" verfilmen würde?

Jenny antwortet: Ich muss ehrlich sagen, ich stehe dem Thema etwas skeptisch gegenüber. Ich finde, dass viele solcher Verfilmungen dem Buch nicht gerecht werden. Oft wird auch viel geändert, zb in den Harry Potter Filmen und das hat mich doch sehr gestört. Daher weiß ich nicht, wie ich es finden würde, wenn mein Buch verfilmt werden würde. Das käme auf das Drehbuch an, denke ich. Persönlich würde es mir besser gefallen, wenn aus meinen Büchern eine TV Serie werden würde, statt Filme, aber wer weiß. Man kann ja träumen J



Dobbie fragt: Wer in deinem engsten Familien- und Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?

Jenny antwortet: Meine Mutter. Sie ist selbst eine richtige Leseratte (das hab ich wohl von ihr) und hält nie mit ihrer Meinung hinterm Berg, was ich sehr an ihr schätze. Ich will nicht, dass sie mir etwas vormacht, um meine Gefühle nicht zu verletzen. Ich brauche die Ehrlichkeit, um zu wissen, was für meine Geschichten gut ist und was eben nicht. Natürlich höre ich auch nicht immer auf sie, bin aber immer froh ihre Meinung zu hören und mit ihr zu diskutieren.

 

Dobbie fragt: Welches Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei dir hinterlassen und ist aus deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?

Jenny antwortet: Das erste Fantasy Buch, das ich je gelesen habe und das dafür verantwortlich ist, dass ich überhaupt eine Leseratte wurde. „Dreizehn“ von Wolfgang und Heike Hohlbein. Das habe ich wirklich oft gelesen. Natürlich auch Harry Potter, eine wirklich fantastische Serie. Auch der Herr der Ringe darf nicht vergessen werden, hier hat mich vor allem die Tiefe der Welt beeindruckt. Die ganzen verschiedenen Rassen und Völker, verschiedene Sprachen, die ganzen Hintergründe. So etwas in der Art wollte ich auch schon immer selbst entwerfen. Seit einiger Zeit nehmen auch die Bücher der Blackdagger Brotherhood immer mehr Platz ein und seit neustem bin ich ein großer Fan der „Gilde der Jäger“

 

Dobbie fragt: Wenn du jetzt kein Autor wärst, würde dir da etwas in deinem Leben fehlen?

Jenny antwortet: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, nicht zu schreiben und wenn es nur für mich selbst wäre. Das Schreiben hat mir oft geholfen, wenn es mir nicht so gut ging. Auch wenn ich genervt bin, hilft es mir, mich einfach an den Schreibtisch zu setzen und an meiner Geschichte weiterzuschreiben.

 

Dobbie fragt: Was machst du, um einem KreaTIEF vorzubeugen bzw. um aus einem herauszukommen?

Jenny antwortet: Bei einem solchen Tief hilft es mir immer, mich mit meinen Testlesern zu unterhalten, über Pläne zu sprechen. Manchmal hilft es auch Abstand zu gewinnen. Wenn ich zb nicht in der Stimmung bin für meine Fantasy Saga, oder dort nicht weiterkomme, schreibe ich oft für eine Weile an etwas anderem.

 

Dobbie fragt: Hättest du früher damit gerechnet, dass dein Buch bei den Lesern bislang so gut ankommen würde?

Jenny antwortet:  Nein, ich hatte zwar Testleser, denen es gefallen hat, aber ich wusste natürlich nie mit Sicherheit, ob sie das vielleicht nur sagen, weil sie mich mögen. Daher ist jede positive Reaktion von einem „Fremden“ immer besonders schön und irgendwie aufregend.

 

Dobbie fragt: Gibt es Dinge, die dich am Buchgeschäft stören? Wenn ja, welche sind das?

Jenny antwortet: Mich stört das Verhalten der meisten Verlage gegenüber den Selfpublishern. Statt zu sehen, was sie vielleicht bessern machen könnten, verhalten sie sich so, als wäre das Selbstveröffentlichen eine große Schande, die es auszumerzen gilt. Das finde ich schade.

 

Dobbie fragt: Warst du schon mal auf einer Buchmesse (Frankfurt oder Leipzig)? Falls ja, warst du privat dort oder nicht? Und wie hatte es dir dort gefallen?

Jenny antwortet: Nein, leider bin ich noch nie dazu gekommen. Ich würde aber gerne einmal dorthin.

 

Dobbie fragt: Da ich selbst sehr aktiv auf twitter und facebook bin, interessiert mich eines ganz besonders: Dank der Social Networks ist der Kontakt zwischen Autor/in und deren Leser/Fans viel intensiver geworden. Fluch oder Segen?

Jenny antwortet: Twitter ist jetzt nicht so mein, muss ich ehrlich sagen. Das ist neu für mich und irgendwie komm ich mir dort ein wenig fehl am Platz vor. Facebook auf der anderen Seite benutze ich schon jahrelang. Ich finde es toll, dass es einfach ist Kontakt zwischen Leser und Autor herzustellen. Ich fand das früher immer schade, dass man so gut wie nie etwas von den Autoren hörte, zb darüber wie sie arbeiten, an was sie gerade arbeiten usw. Wenn sich meine Leser für so etwas interessieren, bin ich gerne bereit darüber zu sprechen/schreiben. Auch finde ich es gut, dass es einfacher geworden ist, Feedback zu erhalten. Nicht nur durch eine vielleicht anonyme Rezension, sondern auch durch Kommentare auf Facebook oder der Website, denen man dann auch antworten kann.

 

Dobbie fragt: Hast du neue Buchprojekte am Start? Wenn ja, kannst oder willst du deinen Lesern schon etwas verraten?

Jenny antwortet: Während ich im Moment fleißig dabei bin, das 2. Buch der Saga zu überarbeiten, ist das 3. Buch in der Schreibphase. Außerdem arbeite ich an einer Sci-Fi Geschichte, die ich schon immer schreiben wollte, nur nie den Mut dazu hatte. Wie „Die Keldoraz Saga“ wird es sich auch dabei um eine Buchreihe handeln, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, nur ein Buch zu schreiben und dann nie wieder mit den Charakteren zu tun zu haben.

 

Dobbie fragt: Wenn du privat auch Bücher liest, liest du dann richtige Bücher oder lieber eBooks? Und welche Genre liest du am liebsten und welche magst du überhaupt nicht?

Jenny antwortet: Das ist unterschiedlich. In letzter Zeit habe ich vor allem ebooks gelesen, seit ich mein Tablet habe. Vor allem, weil es so einfach ist. Ich kaufe es und ein paar Sekunden später ist es da. Wenn ich es als richtiges Buch bestelle, muss ich ja erst einmal warten. Ich gehe allerdings auch gerne in einen Buchladen, schaue mich dort lange um und kaufe mir dann ein Buch. Am liebsten lese ich Sci-Fi und Fantasy, aber es kommt auch mal der eine oder andre Thriller oder Krimi dazu. Liebesromane würde ich sagen, sind so ziemlich das einzige, was ich wahrscheinlich nie lesen würde.

 

Dobbie fragt: Gibt es eine bestimmte Romanfigur (allgemein), mit der du dich am meisten identifizieren kannst?

Jenny antwortet: Puh, da fällt mir jetzt auf Anhieb niemand ein.

 

Dobbie fragt: Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht schreibst und dann wieder welche, an denen du überhaupt nicht vom Schreibtisch wegkommst?

Jenny antwortet: Es gibt leider Tage, an denen ich nicht schreibe, weil ich einfach nicht dazu komme. Vor allem seit ich das Buch veröffentlicht habe, gibt es irgendwie immer was zu tun. Tage an denen ich nicht aufhören kann zu schreiben, gibt es viele. Vor allem, wenn ich an einer bestimmten Stelle in der Geschichte bin, auf die ich mich lange gefreut habe und sie jetzt endlich auch schreiben darf. Dann kommt es schon mal vor, dass mein Freund mich genervt fragt, ob es denn heute überhaupt noch was zu essen gibt ;D

 

Dobbie fragt: Beschreibe uns doch mal deinen Alltag! Was tust du, wenn du nicht schreibst?

Jenny antwortet: Wenn ich nicht schreibe, kümmere ich mich doch noch meistens irgendwie um die Bücher. Arbeite an meiner Website, oder verbringe Zeit mit dem Ausarbeiten von Charakteren und ähnlichem. Ansonsten kümmere ich mich um den Haushalt. In meiner Freizeit lese ich sehr viel, schaue aber auch gerne Serien oder Filme an. Viel zu viel Zeit verbringe ich auch mit PC-Spielen. Da ich immer an neuen Geschichten interessiert bin und es mir egal ist, auf welchem Medium, kann ich mich da manchmal stundenlang drin vertiefen.

 

Dobbie fragt: Hast du noch einen besonderen Herzenswunsch, den du dir noch erfüllen möchtest?

Jenny antwortet: So viele Leser wie möglich mit meinen Geschichten zu unterhalten.

 

Dobbie fragt: Was wünschst du dir für deine Zukunft?

Jenny antwortet: Ich wünsche mir, dass ich weiterhin so viel Zeit mit Schreiben verbringen kann. Dass ich mich weiter entwickle und besser werde. Und dass ich in der Lage sein werde, meine Bücher zu veröffentlichen.

 

Dobbie fragt: Gibt es noch etwas, das du deinen Lesern mitteilen möchtest?

Jenny antwortet: Ich bin immer an Leserfeedback interessiert, egal ob positiv oder negativ, solange es ehrlich gemeint ist. Auch für Wünsche und Vorschläge bin ich immer offen. Zu erreichen bin ich dafür auf meiner Website oder auch auf meiner Facebookpage https://www.facebook.com/Keldoraz Mein Ziel ist es die Leser zu unterhalten und das geht natürlich nur, wenn ich weiß, was sie mögen bzw nicht mögen.



Hier noch ein paar interessante Links:




Liebe Jenny,
vielen Dank, dass du uns dieses ausführliche Interview gegeben hast ♪

Tuesday, August 13, 2013

[eBook Rezension] "Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen" von Jenny Brunder

(Bildquelle: ebooksalon.blogspot.com)
Zuerst einmal möchte ich mich bei Jenny Brunder nochmals für ihre liebe Rezensionsanfrage bedanken! (^-^) ♥


╔═.★.═══════════╗
.Produktinformation
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Titel: Die Keldoraz-Saga - Die Abtrünnigen
Autor: Jenny Brunder
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 449 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 252 Seiten
Verlag: Jenny Brunder; Auflage: 2 (29. Juli 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00DJUI6HC
(Quelle: Amazon)


╔═.★.═══════════════════╗
.Kurzbeschreibung laut Amazon
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Schon immer war Sharai regelrecht besessen, alles über die Valdrac zu erfahren. Diese dämonische Rasse, von den meisten Menschen gefürchtet, übt eine unbeschreibliche Faszination auf das junge Mädchen aus. Nichts wünscht sie sich mehr, als dem langweiligen Dorfleben zu entkommen und die Wunder der Welt zu erforschen. Als sie dem gutaussehenden Tyrok begegnet, der sie in eine Valdrac verwandelt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Von ihrer Familie verstoßen und von den Dorfbewohnern gejagt, muss Sharai fliehen um zu überleben. Doch Tyrok, wartet schon darauf, sie in sein Land mitzunehmen und in die bedrohliche Welt der Valdrac einzuführen. In dieser warten Gefahren auf sie, die sie sich nicht einmal in den wildesten Träumen vorstellen konnte. Schnell muss Sharai erkennen, wie naiv ihre romantischen Vorstellungen gewesen waren, Verrat und Tod lauern an jeder Ecke. Auch Tyroks Unbarmherzigkeit erschreckt sie. Muss sie sich anpassen, um zu überleben, oder wird es ihr gelingen ihr wahres Ich zu bewahren?
(Quelle: Amazon)


╔═.★.════╗
.Rezension
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Das ganze Buch wird aus der Sicht von Sharai, eine der Protagonisten, erzählt. Es ist in der Ich-Form geschrieben, was ich ehrlich gesagt ganz toll finde. Denn so kann man sich besser in die Rolle von Sharai hineinversetzen. Sicher mag die Ich-Form nicht jedermanns Sache sein, ich persönlich empfinde es aber als in Ordnung und hierbei doch irgendwie passend.

Man findet schnell in die Story hinein und wird direkt gefesselt. Man mag das eBook (bzw. den Reader oder in meinem Fall eine App auf dem iPhone) nur ungern aus der Hand legen. Viel zu sehr möchte man mehr über Sharais Schicksal erfahren, möchte mehr über die Valdracs wissen. Die Story ist verständlich geschrieben und flüssig zu lesen. Für mich war es durch und durch spannend, was dem ganzen noch einen Pluspunkt verschafft. Das eBook wäre seine 2,99€ Kaufpreis absolut wert gewesen! Ich werde es sicher nicht das letzte Mal gelesen haben!

Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich bei dem Blick auf das doch eher bescheiden gestaltete Cover, eine solch tolle und fesselnde Story kaum erwartet hätte. Für die Story möchte ich ein dickes Lob an die Autorin aussprechen. Das Cover dagegen hat eindeutig noch Potential nach oben...


╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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Tuesday, August 06, 2013

[Rezension] "Black Dagger 1: Nachtjagd" von J. R. Ward

╔═.★.═══════════╗
.Produktinformation
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Titel: Nachtjagd
Reihe: Black Dagger
Autor: J.R.Ward
Taschenbuch: 268 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (Mai 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453532716
ISBN-13: 978-3453532717
Originaltitel: Dark Lover (Teil 1)
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,2 cm 

(Quelle: Amazon)




╔═.★.═══════════════════╗
.Kurzbeschreibung laut Amazon
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Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….
(Quelle: Amazon)


╔═.★.════╗
.Rezension
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Nachdem ich nun einige gewöhnliche Romane gelesen hatte, beschloss ich, nun einen meiner Vampir-Romane ans Tageslicht zu holen. So fiel meine Wahl auf Band 1 der Black Dagger-Reihe. Schon von vielen hatte ich gehört und gelesen, dass es gut sein soll, also wollte ich nun nicht mehr länger warten.

Trotz, dass ich mir das (oder den?) "Glossar der Begriffe und Eigennamen" zuvor gründlich durchgelesen hatte, musste ich während des Lesens noch einige Male nachschlagen, da ich die Bedeutungen vergessen hatte.
"Was ich aller Welt war nun DIES und was in drei Teufels Namen war nun DAS?", ging mir da einige Male durch den Kopf. Zum Glück gibt es das Glossar, damit steht man dann doch nicht so im Dunkeln.  Ich denke auch, dass ich bei den kommenden Teilen nicht mehr so oft gucken muss. Irgendwann merkt man sich diese "Vokabeln" ja mal. *lach*

Mit den Namen und wer nun welches Spezies angehörte, hatte ich ebenfalls ein wenig Probleme, was Anfangs noch für Verwirrungen sorgte. Das aber kann man keineswegs aufs Buch oder die Story abwälzen. Ich konnte es mir einfach nicht gut merken...

Zu Kapitel 14:
Die Situation zwischen Beth, Wrath und Butch war zwar interessant zu lesen, jedoch fand ich die Reaktion von Butch auf Wrath etwas übertrieben. Er wird doch sicher gemerkt haben, dass Beth und Wrath sich bereits kannten..?

Zu Kapitel 22:
Manche Konversationen zwischen José und Butch, haben mich wirklich zum schmunzeln gebracht, wie z.B. eine aus Kapitel 22
"(...) Wenn was Aufregendes passiert, komm ich vorbei und hole dich."
"Ich liebe dich, Schatzi."
"Dann kauf mir ein Nerz und ein hübsches paar Ohrringe zum Hochzeitstag."
"Sollst du haben."
(Zitat von Seite 240/241)

Ich muss zugeben, dass ich Anfangs Mühe hatte, in die Story reinzufinden, was ich nicht ganz so toll fand. Allerdings wertet das keineswegs die Qualitäten des Buchs ab.
Die Story ist gut und interessant beschrieben und treibt einen zum Weiterlesen an. Man möchte einfach wissen, wie es weiter geht. Vor allem mich hatte es brennend interessiert, wie es zwischen Wrath und Beth weiter geht und was es mit Beths Vater auf sich hatte.

Mein Fazit:
Sehr gelungener Auftakt zur Serie. Ich werde auf jeden Fall auch die Folgebände lesen.

╔═.★.════════╗
.Meine Bewertung
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