Tuesday, February 04, 2014

[eBook Rezension] "Zerrissen" von Elena Eckert


Titel: Zerrissen
Autor: Elena Eckert
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 202 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 22 Seiten
Verlag: neobooks Self-Publishing (31. Mai 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00D5JWCKE
(Quelle: Amazon)



Buchausschnitt:
Meine Lippen verziehen sich zu einem traurigen Lächeln, weil ich begreife, was geschehen ist. Weil ich begreife, was weiter passieren wird. Ich werde nicht reden können. Man wird mir Fragen stellen, nachhaken, möglicherweise auch geschockt nach meinen Eltern fragen. Dabei weiß ich noch nicht einmal, ob ich nicht schon längst von zu Hause ausgezogen bin. Meine Erinnerungen sind lückenhaft. Immer wieder tauchen die Bilder auf. Ich höre meine eigenen Schreie in den Ohren, presse dann die Hände fest darauf, in der Hoffnung, dass ich es so ausblenden kann. Meistens wird es nur schlimmer und ich rolle mich zusammen und versuche zu schlafen.

Wie lange liege ich hier schon? Wenn ich mich Eins mit meinem Körper fühle, merke ich, dass meine Glieder taub sind, meine Lippen blau und ein stetiges Zittern von meinem Körper Besitz ergriffen hat. 

Wenn ich die Augen öffne, verursacht das helle Licht Schmerzen, die sich in meinem Kopf festsetzen.
(Quelle: Amazon)



Irgendwie gab es meiner Meinung nach weder einen Anfang, noch ein Ende. Und vieles bleibt offen.

Wer ist der wahre Täter?
Gibt es überhaupt einen Täter?
Oder hatte sie sich alles auf Grund ihrer Krankheit nur eingebildet?
Was genau ist wirklich passiert?

Die Idee und wie es überhaupt zu dieser Geschichte kam, war toll. Und man hätte sicher noch weit mehr aus der Story rausholen können. Schade, dass es nur so kurz ist, dadurch wirkt es doch irgendwie zu hastig.

Ich bin sicher, dass man aus dieser Story, würde man sie noch etwas ausbauen, etwas viel besseres kreieren könnte. Daher leider nur zwei Sterne von mir. Tut mir leid. :-(



2 comments:

  1. Ich teile Deine Meinung zum Teil ...

    Ich fand die Geschichte an sich sehr gut geschrieben und auch die Beschreibungen aus der Ich-Perspektive haben mich persönlich sehr berührt.

    Daß die Story mitten drin anfängt, fand ich nicht schlimm. Dadurch bleibt das Ende doch bis zuletzt sehr überraschend.

    Und nein, sie hat es sich nicht eingebildet. Nur, daß nicht der Typ der Täter war, sondern ihr Vater (?) und er sie irgendwie nur an ihn erinnert hat.

    Aber ich stimme Dir zu: Das Ende kommt doch ziemlich schnell und bricht recht abrupt ab.

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    Replies
    1. Vielen Dank für die Aufklärung, liebe Silke.

      Für mich war das irgendwie verwirrend und ich stieg nicht so ganz dahinter, was da nun Sache war.
      Jetzt bin ich auf jeden Fall ein Stück schlauer als vorher. :-)

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