Saturday, December 20, 2014

[Rezension] "Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele" von Suzanne Collins

Produktbeschreibung

Titel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Autor: Suzanne Collins
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789132187
ISBN-13: 978-3789132186
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Originaltitel:
The Hunger Games 1. The Hunger Games
Größe und/oder Gewicht:
21,4 x 16,2 x 4,4 cm

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Kurzbeschreibung laut Amazon

Überwältigend! Von der Macht der Liebe in grausamer Zeit ... Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, hinreißend gefühlvoll und super spannend.

Meine persönliche Meinung

Lesezeitraum
Oktober 2014 bis November 2014

Lesegrund
Mein Kollege hatte sich von mir den dritten Band ausgeliehen. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit der Reihe begonnen hatte und mein letztes Buch grade beendet hatte, konnte ich nicht anders als direkt mit dem ersten Band zu beginnen. Schließlich wollte ich endlich wissen, von was er redet, wenn er mir von dem Buch erzählte. ;-)

Die Protagonisten
Katniss Everdeen und Peeta Mellark

Liebster Charakter
Eindeutig Katniss Everdeen!
Allein schon aufgrund der Tatsache, dass sie mit Pfeil und Bogen umgehen kann. Vor einigen Jahren hatte ich mal die Gelegenheit, in diesen Sport reinzuschnuppern. Ich hatte ein paar tolle Stunden auf dem Platz erlebt und konnte auch selbst Hand anlegen, was mir sehr viel Spaß machte. Leider hatte ich bisher nicht die Gelegenheit, diesen Sport selbst auszuüben, aber dies möchte ich auf jeden Fall irgendwann nachholen. :-)

Zum Buch (kann Spoiler enthalten!)
Das Buch bzw. die Reihe um die Tribute von Panem ist aus der Sicht von Katniss Everdeen geschrieben.

Ich muss zugeben, dass sich der Anfang zu erst etwas gezogen hatte. Vor allem, da ich anfangs nicht verstand, was es mit der "Ernte" auf sich hatte. Ein wenig dankbar bin ich auch darüber, dass der Film im TV kam, als ich grade etwa bei Seite 40 war. So konnte ich mit ein paar Begriffen etwas anfangen, unter denen ich mir vorher nichts vorstellen konnte bzw. nur hätte erraten können, was damit gemeint war (Hovercraft, Spottölpel, ... und ich glaube da war sogar noch mehr). Wie schon gesagt, die Zeit vor der Arena hat sich für mich etwas in die Länge gezogen, doch ab dem Zeitpunkt, an dem sie in die Arena kamen, wurde es für mich zu einem regelrechten Pageturner und die Seiten lasen sich fast von selbst.

Dass sich Katniss freiwillig als Tribut meldete, als der Name ihrer jüngeren Schwester Primrose gezogen wurde, finde ich sehr toll. Sie hat wirklich Hochachtung verdient. Ebenfalls finde ich die Aktion genial, als sie die vergifteten Beeren zum Ende der 74. Hungerspiele zum Einsatz brachte. Guter Schachzug! :)

Da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Das Buch regt mich unheimlich zum Nachdenken an, was ich äußerst positiv befürworte.
Sind wir doch mal ehrlich: Während die Leute in Distrikt 12 kaum etwas zum Essen haben (Armut), bekommen die Leute im Kapitol ihr Essen im Überfluss (Luxus und Reichtum). Die Arena zeigt hingegen wieder, was es heißt ums überleben zu kämpfen; und das nicht nur im Bezug auf Nahrung. "Jagen und gejagt werden" steht hier an der Tagesordnung. "Die Hungerspiele" finde ich vom Gedanken her einfach nur Abartig. 24 Tribute aus ganz Panem (2 von jedem Distrikt), die in die Arena geschickt werden um sich gegenseitig abzuschlachten. Und das auch nur zur Bespaßung der Bürger in Panem bzw. genauer gesagt derer im Kapitol? Was noch viel mieser ist: Die Art wie diese Tribute ausgewählt werden - ob sie nun wollen oder nicht, sie haben anzutreten. Jedes Jahr aufs neue gibt es diese Wahl und jedes Jahr heißt es Angst und Bange für jene, die im Topf landeten. Abartig!
Der "Zug" erinnert mich an den Weg eines Tieres auf dem Weg zum Schlachter. Wenn auch die Tiere nicht so einen hohen Compfort genießen wie hier die Tribute. Die Arena hingegen bringt einem die grausamen Kriege vor Augen...

Fazit: Ein zum denken anregendes Buch mit Suchtfaktor! Unbedingt lesen! :)


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